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Wissenswertes über Magnesium im Sport

Donnerstag, 24. Mai 2018 10:50:16 Europe/Berlin

Magnesium Kapseln

Sicher wissen Sie bereits, wie wichtig es ist, ein Gleichgewicht von essentiellen Mineralien wie Kalzium, Natrium und Kalium in Ihrem Körper zu haben. Ein anderes wichtiges Mineral, mit dem Sie vielleicht nicht so vertraut sind, ist Magnesium.

Für eine Vielzahl von Funktionen im Körper, einschließlich Knochenmineralisierung, Enzymreaktionen und Nervenstimulation, ist es wichtig, genügend Vitamine und Mineralstoffe - einschließlich Magnesium - zu sich zu nehmen. Leider haben viele von uns einen zu niedrigen Magnesiumspiegel.

 

Was sind die Symptome von Magnesiummangel?
Viele Menschen nehmen nicht genug diätetisches Magnesium zu sich, obwohl viele Lebensmittelunternehmen ihre verarbeiteten Lebensmittel mit diesem Mineral anreichern.

Magnesiummangel wurde mit Verstopfung, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und einer geringeren Knochenmineraldichte in Verbindung gebracht. Die langfristigen Auswirkungen einiger dieser Probleme können zu schweren Erkrankungen führen. Daher ist es wichtig zu wissen, wie dieses Mineral funktioniert und was Sie tun können, um Ihren Körper gesund zu halten.

 

Was sind die Vorteile von Magnesium?
Jeder von uns muss auf die Toilette. Manche aber häufiger als andere. Ein Rückstau bzw. Verstopfung ist eines von vielen Anzeichen für Magnesiummangel. Ergänzung mit Magnesium kann Ihnen helfen, Verstopfungen entgegen zu wirken.

 

Schlaf verbessern
Sie wissen, dass Schlaf für Ihre Gesundheit wichtig ist, aber wussten Sie, dass Ihre Vitamin- und Mineralstoffaufnahme beeinflussen kann, wie lange und wie gut Sie schlafen? Nehmen Sie zum Beispiel Magnesium. Es bindet an einen speziellen Neurotransmitter namens GABA. Wie sich herausstellt, kann ein Mangel an Magnesium in der Ernährung einen Mangel an Schlafqualität hervorrufen, Schlafstörungen verursachen, oder beides. Und, besserer Schlaf bedeutet bessere Erholung, was wiederum einen besseren Muskelaufbau bedeutet.

Studien zeigen auch, dass zu wenig Magnesium zu Verhaltensänderungen und psychologischen Veränderungen wie Angst, Aggression und Stress führen kann, die auch schlecht für den Schlaf sein können. Allerdings wird es mehr Forschung mit verschiedenen Typen von Menschen brauchen, um dies sicher zu beweisen.

 

Bessere Elektrolytbilanz
Calcium und Magnesium spielen beide eine wichtige Rolle bei der Kontrolle der Muskelaktivität. Magnesium hilft bei der Entspannung, während Kalzium bei der Kontraktion hilft. Unsymmetrische Kalzium- und Magnesiumspiegel könnten zu Muskelkrämpfen führen.

Kalium und Natrium spielen ebenfalls eine Rolle bei der Muskelkontraktion. Deshalb müssen Schwergewichtige und Sportler auf Elektrolyte wie Kalium und Natrium achten, wenn sie trainieren. Wenn Sie nicht genügend Kalium oder Natrium in Ihrer Ernährung bekommen, kann dies Ihre sportliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.

Die Aufnahme von Magnesium ist wichtig für Ihren Kaliumspiegel. Kalium kann die Zellmembran nicht selbst durchqueren - es muss Magnesium vorhanden sein, um in Ihre Zellen einzudringen. Ohne Magnesium kann Ihr Körper Kalium nicht aufnehmen und verwerten.

Niedrige Magnesiumspiegel können ein Risiko für Kaliummangel darstellen, was zu Schwäche, Krämpfen und Müdigkeit führen kann. Steigern Sie Magnesium in Ihrer Diät, durch Nahrung oder Ergänzungen, und verhindern Sie Elektrolytungleichgewichte um Ihre Leistung im Fitnessstudio verbessern.

 

Stärken Sie Ihre Knochen
Calcium ist ein essentielles Mineral für den Aufbau starker Knochen, und Sie nehmen vielleicht schon so oft wie möglich Kalzium zu sich oder essen kalziumreiche Nahrung, wie zB Milchprodukte.

Tatsächlich sind viele andere Vitamine und Mineralien neben Kalzium ebenso für die Stärkung der Knochen verantwortlich. Vitamin D ist ein weiterer wichtiger knochenbildender Nährstoff, genau wie Magnesium.

Magnesium und Vitamin D können die Kalziumaufnahme und -abgabe erhöhen, die benötigt wird, um starke Knochen und Zähne aufzubauen. Deshalb sind Magnesium und Vitamin D für die Knochengesundheit so wichtig: Wenn Ihr Körper das zugeführte Kalzium nicht verwerten kann, kann er keine starken Knochen aufbauen!

Erste Studien bei Patienten mit Frakturanfälligkeit und niedriger Knochenmineraldichte zeigten, dass eine Nahrungsergänzung mit Magnesium die Knochengesundheit ohne negative Nebenwirkungen verbessern kann. Diese Versuche wurden jedoch mit einer sehr spezifischen Population durchgeführt, wodurch ähnliche Studien mit weiteren Gruppen erforderlich sind.

 

Wie viel Magnesium sollten Sie nehmen?
Magnesium-Supplement-Empfehlungen reichen von 310 bis 420 Milligramm pro Tag für erwachsene Männer und Frauen. Einige Studien haben bis zu 500 Milligramm pro Tag bei älteren Menschen mit Magnesiummangel verwendet.

Aufnahme und Stoffwechsel von Magnesium ist für jeden unterschiedlich, weshalb die richtige Dosierung von Person zu Person variiert. Wenn Sie einen niedrigeren Magnesiumspiegel oder einen schweren Mangel haben, müssen Sie möglicherweise mehr einnehmen. Beginnen Sie mit einer Dosis von 200 Milligramm und steiger Sie sie langsam, um zu sehen, wie Ihr Körper reagiert.

 

Sind Magnesium Supplemente sicher?
Magnesium ist sicher und wirksam, wenn es richtig eingenommen wird. Es kann jedoch mit bestimmten Medikamenten wie Antibiotika, Muskelrelaxantien, Blutdruckmedikamenten und Bisphosphonaten interagieren.

Fragen Sie daher immer Ihren Arzt, bevor Sie einen neuen Ergänzungsplan starten, selbst wenn Sie keine bekannten medizinischen Beschwerden haben.

 

Was sind die Nebenwirkungen von Magnesium Supplements?
Es gibt keine gefährlichen Nebenwirkungen. Unbequem, aber milde Nebenwirkungen können Magen-Darm-Schmerzen, Magenkrämpfe und Durchfall sein. Wenn einer dieser Fälle auftritt, versuchen Sie eine niedrigere Dosis einzunehmen.

 

Welche Formen von Magnesium sind verfügbar?
Magnesium hat viele Formen. Es kann oral oder sogar topisch durch die Haut aufgenommen werden. Bittersalz, zum Beispiel, enthält Magnesiumsulfat und kann durch die Haut absorbiert werden, wenn es in einem Bad gelöst wird. Ein 20-minütiges Bad in einem Bittersalzbad kann Muskelkater reduzieren und Ihnen helfen, sich zu entspannen.

Chelat-Magnesium ist eine hoch bioverfügbare orale Form von Magnesium und ist dem in Lebensmitteln enthaltenen Magnesium sehr ähnlich. Es ist am besten geeignet, den Magnesiumspiegel im Blut anzuheben, um allgemeinen Mangel zu beheben.

 

Wann sollten Sie Magnesium nehmen?
Um zu vermeiden, sich müde oder träge zu fühlen, ist es am Besten, Ihr Magnesiumpräparat nachts einzunehmen.

 

Wie können Sie mehr Magnesium in Ihrer Diät einbauen?
Sie können natürlich den Blutspiegel von Magnesium erhöhen, indem Sie Nahrungsmittel essen, die viel davon haben. Nahrungsquellen von Magnesium werden vom Körper besser als Ergänzungen verwendet.

Zu den Nahrungsquellen für Magnesium gehören grünes Blattgemüse wie Kohl und Spinat, schwarze Bohnen und Nüsse und Samen wie Kürbiskerne und Mandeln.

Fügen Sie Ihrem Mittagessen einen grünen Blattsalat hinzu, fügen Sie Bohnen zu Ihrer Lieblingsbeilage hinzu oder essen Sie einfach Samen und Mandeln für einen Snack.

Wenn Sie viele verschiedene magnesiumreiche Nahrungsmittel zu sich nehmen, werden Sie Ihren Magnesiumspiegel im Laufe der Zeit steigern und sich auf den Weg zu besserer Gesundheit und Wohlbefinden bringen.

 

Quelle: Bodybuilding.com

Posted in Nutrition / Supplements By Admin Admin

Krafttraining ab 40

Dienstag, 8. Mai 2018 12:56:11 Europe/Berlin

Nur weil Sie gerade 40 geworden sind, gibt es keinen Grund sein bisher ausgefülltes und aufregendes Leben als beendet zu betrachten. Es liegt an Ihnen, das Beste aus Ihrem Körper und Ihrer Leistungsfähigkeit herauszuholen.

Mit Ende dreißig haben manche Menschen das Gefühl, ihr Leben sei wortwörtlich zu Ende. Bis dahin haben sie auf ihren Körper eher wenig Acht gegeben und ein überschwänglicher Lebensstil mit zu wenig von den "guten" und zu viel von den "schlechten" Angewohnheiten, mitunter im Übermaß, führt durch den Missbrauch des Körpers dazu, dass schließlich von dem jungen, fitten Mann oder der aktiven, jungen Frau nur ein Schatten des ehemaligen Selbst übrig bleibt. Der suboptimale Lebensstil, den manch einer für längere oder kürzere Zeit führt, hat im gleichen Atemzug auch einen sehr großen Einfluss auf das Wohlbefinden und das Selbstvertrauen der jeweiligen Person. Erst in den folgenden Jahren wird dann über den Raubbau am eigenen Körper nachgesonnen, was oftmals in einem ‚Moment der Klarheit‘ zu der Einsicht führt, jetzt alles besser und wenn möglich wieder gut zu machen. Und diese Einsicht kann Ihnen wörtlich das Leben retten. Oftmals berichten Leute davon, dass sie eine Art Pakt mit sich selbst abgeschlossen haben und selbst aktiv zu einer Verbesserung ihrer Lebensqualität beisteuern möchten, anstatt sich selbst im Weg zu stehen. Also lieber aktiv zur Lösung des Problems beitragen möchten als selbst das eigentliche Problem zu sein. 

Anstatt daran zu denken, wie es ist, alt und vergesslich zu werden, nachlassende Sehkraft und mangelndes Mithaltevermögen als Teil der Evolution ins mittlere Alter zu akzeptieren, sollte man anerkennen, dass ein gesunder Lebensstil und das richtige Workout dazu beitragen können, dass auch Sie mit über 40, Ihre Leistungsfähigkeit steigern und die beste Form Ihres Lebens erreichen können. 

Nachfolgend soll Ihnen gezeigt werden, wie Sie gesunde Leistungsfähigkeit und Energie aufrechterhalten können, um wieder ‚ am Spiel des Lebens‘ teilzunehmen. Das Leben endet nicht mit 40, es sei denn, Sie wollen es so!

 

Wie gewinnt man den Wettlauf mit der Zeit?

Das wichtigste zu aller Anfang ist, dass Sie selbst fest entschlossen sein müssen, wieder in Form kommen zu wollen.  Denn damit ist auch eine drastische Veränderung Ihres Lebensstils verbunden!

Sie sollten eine Art Tagebuch führen. Dort können Sie Ihre Pläne und Ihre Versprechen an sich selbst niederschreiben. Zum Beispiel auch, dass Sie Ihren Lebensstil, egal welche Opfer Sie bringen müssen, verändern werden.  Denken Sie daran, Sie tun das einzig und allein für sich selbst! Sie wollen eigens dazu beitragen, so lange wie möglich und vor allem so fit und gesund wie möglich, am Leben teilzuhaben, auch wenn man eben schon ein bisschen älter ist!

Es ist also wichtig, sich eine positive Einstellung  und ein optimistisches Denken zu bewahren, um das junge Äußere wiederzuerlangen, das irgendwo auf dem Weg verlorengegangen ist.

Wenn Sie also der Meinung sind und sich verhalten als wäre es schon zu spät, dann wird sich nicht viel ändern. Wenn Sie aber daran glauben, dass mit einigen Änderungen und viel harter Arbeit Ihre einstige Lebenskraft wiedergewonnen werden kann, dann wird genau das passieren. 

Denken Sie daran, das Muskeltraining ist eine der wenigen Arten des Zeitvertreibs, die es Ihnen ermöglicht mit dem Alter besser zu werden. Während bei den meisten anderen Sportarten ziemlich früh das Maximalleistungsniveau erreicht wird, was das Ende der sportlichen Laufbahn zur Folge hat, gibt es viele Männer und Frauen, die auch mit siebzig oder achtzig Jahren noch an Bodybuilding-Wettkämpfen teilnehmen.

Auch für diejenigen unter Ihnen, die sich nicht für den Wettkampf interessieren, gibt es nichts Besseres zum Altwerden als Gewichtstraining kombiniert mit kardiovaskulärer Arbeit und einer gesunden Diät. Das Krafttraining stabilisiert die Knochendichte, unterstützt die Fettverbrennung und baut Muskelgewebe auf. Für jedes Pfund Muskeln , das Sie zulegen, werden mehr Kalorien, sogar im Ruhezustand, verbrannt. Zusätzlich fördert der Aufbau sogenannter ‚lean mass‘ oder ‚magerer Masse‘, also Muskelmasse, einen gesunden Metabolismus.

Möchten Sie also auch mit über 40 mit Muskeltraining und Workout beginnen, beachten Sie bitte die folgenden Empfehlungen:

 

Beginnen Sie langsam!

Sie haben nicht über Nacht Ihre körperliche Fitness eingebüßt! Also werden Sie sich auch nicht über Nacht in einen Athleten verwandeln! Zügeln Sie sich! Sie können Ihr Trainingsprogramm erweitern, so wie Ihre Fitness sich verbessert. Bleiben Sie progressiv! Ein ‚sauberes‘ Training ist entscheidend, nicht wie viel oder wie viel mehr Gewicht Sie heben können, wollen Sie Fortschritte machen und Verletzungen vorbeugen. Trainieren Sie vernünftig!! 

 

Nicht mehr ist besser. Besser ist besser!

Entgegen dem allgemeinen Glauben - nein - Sie müssen nicht wortwörtlich in der Turnhalle wohnen, um Fortschritte zu machen. Es ist durchaus ausreichend, wenn Sie vier Tage pro Woche mit Gewichten trainieren, wobei die reelle Trainingszeit 45-60 Minuten betragen sollte. Arbeiten Sie hart und technisch einwandfrei und gehen Sie dann nach Hause. Nehmen Sie Ihr Training ernst, d.h. das Training ist kein Kaffeklatsch. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Übungen und versuchen Sie Ablenkungen auf ein Minimum zu beschränken. Denn Bodybuilding ist kein Sprint, sondern ein Marathonlauf. Machen Sie den Sport zu einem Teil Ihres Lebensstils und genießen Sie die Reise zu neuem Wohlbefinden.

 

Achten Sie auf eine gute Erwärmung:

Gerade wenn man etwas älter ist und sich physisch betätigen möchte, sollte man auf eine gute Erwärmung vor dem eigentlichen Training achten. Ja, die jüngeren Kollegen können noch einfach so zum Sport kommen und ohne sich viel Sorgen machen zu müssen, direkt mit dem Training beginnen. Auch wenn das nicht ratsam ist, sind sie doch eben wegen ihres Alters weniger anfällig für Verletzungen. 

Beginnen Sie also Ihr Training immer mit Radfahren oder Steppen für ca. 5-10 Minuten, um Ihre Grundkörpertemperatur zu erhöhen. Starten Sie Ihre eigentlichen Übungen mit einem leichten Satz, bevor Sie Gewicht hinzufügen. Das langsame Erhöhen des Gewichts bei sinkenden Wiederholungszahlen (Pyramiden-Training), ist eine gute Möglichkeit zu trainieren und gleichzeitig sicherzustellen, dass Sie gut aufgewärmt sind, bevor Sie zu schwereren Gewichten übergehen.

 

Kardiotraining!

Nachdem Sie das Gewichtstraining beendet haben, sollten Sie immer mit einer kardiovaskulären Übung abschließen. Es gibt heute unzählige Maschinen und Apparate, um diese Kardioeinheiten abwechslungsreich zu gestalten, so dass Ihnen nicht langweilig wird. 

Für die meisten Menschen ist Kardiotraining ein notwendiges Übel, besonders für ältere Menschen.  Es verbessert die Leistung der Lunge, regt die Tätigkeit von Herz und Arterien auf einem optimalen Niveau an und fördert die Erholung nach dem Training. Das Beste daran ist darüber hinaus, der Abbau von überflüssigen Pfunden. Egal welche Art von Kardiotraining Sie sich aussuchen, Sie sollten zunächst leicht beginnen, z. B. mit dem Laufen auf dem Laufband.

Wenn es nach einer Weile leichter wird, können Sie durch Veränderung des Neigungswinkels das Training progressiver gestalten und so besser in Form kommen.  Nachdem Sie die Anfangsphase absolviert haben, können Sie auf fortgeschrittene Maschinen, wie Sitzrad, Ellipsentrainer und Stepper umsteigen.  Sollte das alles nicht das Richtige für Sie sein, dann machen Sie einfach einen schönen Spaziergang. Achten Sie auf ausreichend Bewegung und genießen Sie die Landschaft!

 

Führen Sie Buch!

Von Anfang an sollten an Sie eine Art Trainings- und Diät-Tagebuch führen, um Ihren Fortschritt zu protokollieren und , um im Rückblick zu erfahren, was für Sie gut funktioniert hat oder was in Bezug auf Diät und Training eher nicht so recht zum Erfolg geführt hat.

Dinge, die Sie täglich notieren sollten, sind:

          o Körpergewicht

          o Stimmung vor dem Training

          o bei den Übungen verwendete Gewichte

          o Anmerkungen und Kritik zum Training

          o Kardio, Distanz, verbrannte Kalorien

Für die Diät sollten Sie Proteine, Kohlenhydrate, Fette und Kalorien für jede Mahlzeit zusammenzählen und sie für den ganzen Tag summieren. Regulieren Sie alles gemäß Ihrem Fortschritt.

 

Das richtige essen!

Alle Anstrengungen, die Sie ins Training und die Gewichte oder die Kardioübungen stecken, werden zu nichts führen, wenn Sie keine anständige Diät einhalten! Sie sollten versuchen pro Kilogramm Körpergewicht 2 Gramm hochwertiges Protein zu sich zu nehmen. Durch das Muskel- und Kardiotraining in Kombination mit anderen täglichen Aktivitäten, ist es erforderlich, qualitativ hochwertig zu essen. Sie müssen also viel mehr Eiweiß zu sich nehmen als die durchschnittliche Couch-Potatoe. Die von Nahrungsexperten für den durchschnittlichen Mann oder die Frau empfohlenen Mengen können diese Anforderungen keineswegs erfüllen. Denn im Training sollte die Menge an Kohlenhydraten und Fetten, die Sie zu sich nehmen sollten, individuell und nach dem aktuellen Befinden reguliert werden.

Als Faustregel gilt, zu Beginn sollten 3 bis 4 Gramm Kohlenhydrate pro Kilogramm Körpergewicht in der Nahrung enthalten sein, wobei der Anteil an Fetten möglichst gering gehalten werden sollte. Versuchen Sie die Mehrheit der Fette aus gesunden Quellen zu beziehen. Man kann auch durch die Nahrungsergänzung mit essentiellen Fettsäuren sicherstellen, dass die aufgenommenen Fette, gesunde Fette sind. 

Die Quantität aber vor allem die Qualität der verwendeten Nahrungsmittel ist von großer Bedeutung und kann an dieser Stelle nicht sehr viel weiter ausgeführt werden, da dies den Rahmen sprengen würde. Als Alternative können Sie sich ein oder zwei gute Bücher zum Thema kaufen und sie von Anfang bis Ende lesen. Lassen Sie sich nicht durch Mode-Diäten und Werbung für diverse Pillchen zur schnelleren Gewichtsreduktion irritieren. Vor allem sollten Sie minderwertige Kost, wie Fast Food, abgesehen von seltenen Belohnungen, vermeiden. Ja, Zucker ist süß, aber gleichzeitig ein todsicherer Weg Ihre harte Arbeit zunichte zu machen!

 

Ausreichende Wasserzufuhr!

Wasser ist ein essentieller Bestandteil des Trainingsplans, zum einen für das Muskeltraining und zum anderen für die Gesundheit und adäquate körperliche Funktionalität. Nach Möglichkeit sollten Sie stets eine kleine Flasche Wasser bei sich haben, um jeder Zeit wenn erforderlich, trinken zu können. Sehr oft wird Wasser als Bestandteil des Fitnesstrainings unterschätzt.  Daher ist es ratsam über den Tag verteilt rund vier Liter Wasser zu trinken, wobei dies die empfohlene Mindestmenge für aktive, hart trainierende Sportler ist. Zudem trägt das Wasser dazu bei, dass sich Ihre Muskeln sensationell voll anfühlen und aussehen werden, was wiederum dazu beitragen sollte, dass Sie Ihren Hunger leichter zügeln können.

 

Zusammengefasst:

Jetzt haben Sie einen guten Startplan vorliegen, der Sie von der Couch zurück ins aktive, sportliche und fitte Leben führen kann. Das Älterwerden sollte eben nicht ein Signal sein, ein aktives Leben aufzugeben. Die Disziplin, die das Bodybuilding verlangt, wird sich auf Ihr tägliches Leben übertragen und dazu führen, dass vorher unlösbare Aufgaben nun relativ leicht zu bewältigen sind.

Sie werden Komplimente von Freunden und Fremdem bekommen und in einen neuen Frühling starten. Haben Sie erst einmal begonnen, werden Sie schnell spüren, dass es noch sehr viel mehr zu entdecken gibt, auf der Reise zu einer besseren Gesundheit, einem fitteren Körperbau und einer größeren Leistungsfähigkeit.

Viel Glück und trainieren Sie hart!

 

Posted in Trainingspläne By Admin Admin

12 Trainingseinheiten für den Kraftzuwachs

Freitag, 4. Mai 2018 10:35:44 Europe/Berlin

Es gibt verschiedene Publikationen, die die Philosophie des hoch intensiven 3-Satz-Pyramidentrainings zum Aufbau von Kraft und zur Stimulation des Muskelaufbaus belegen. Wenn die Anwendung von nur einem Satz die gleichen Resultate für den Aufbau von Kraft und verbesserte physische Fitness erreichen würde, würde es mehr Menschen geben, die nach diesem Schema trainieren.  In der Regel soll das Training jedoch mehr als nur vermehrte Kraft allein fördern, es soll Muskelaufbau und aerobe Fitness zusätzlich verbessern. Während Kraft am besten mit 4 bis 6 Wiederholungen aufgebaut werden kann, erfordert der Muskelaufbau 8 bis 12 Wiederholungen. Abgesehen davon, kann aerobe Ausdauer am besten durch Kreistraining mit 15 bis 20 Wiederholungen erreicht werden. Das Trainieren mit mindestens zwei Sätzen ergibt daher die besten Resultate für Kraft sowie Muskelaufbau. 

Mit nur einem Satz werden die psychologischen Vorteile des Trainings wie Spaß, verbesserte Vitalität und die Magie der Muskelfülle nicht vollends ausgereizt. Für den ersten Satz ist wichtig, dass die Intensität der aufgebrachten Kraftmenge bestimmt wird, bei der die größtmögliche Anzahl an Muskelfasern gleichzeitig stimuliert wird. Die folgenden zwei Sätze, in denen die Wiederholungszahl gesteigert wird, führen zu signifikanter Stärke und purem Muskelzuwachs. Enthält das Training zumeist Übungen mit nur einem Satz, der durch die hohe Intensität vermehrt die Maximalkraft anspricht, auch wenn verschiedene fortgeschrittene Techniken wie forced reps und Negativtraining integriert werden, wird es sehr schnell langweilig. Dementsprechend geht die Lust am Fitnesstraining schnell verloren, das eigentlich für die nächsten Lebensjahre als attraktiver Ausgleich mit der Steigerung des Wohlbefindens als Bonus vorgesehen war. 

Generell wird empfohlen mehr als einen, aber weniger als drei Sätze anzuwenden, weil sonst auf diese Weise der Spaß am Sport durch die selbst auferlegte Eintönigkeit verloren geht. Man könnte fast sagen, man kommt auf diese Art und Weise viel eher vom Weg ab, der nicht nur zum Aufbau von Kraft sondern auch von Muskeln führen sollte. Die Länge des Trainings ist entscheidend, soll es zum Erfolg führen. Ebenso wie zu kurzes führt auch zu langes Training zu gleichen Resultaten: kein Spaß, kein Zuwachs an Muskelmasse und der totale ‚burn out‘. Man schlägt sich sozusagen psychologisch selbst.

Wird mehr als ein Satz hoher Intensität pro Übung angesetzt, kann ohne den Einsatz von fortgeschrittenen Methoden ein ‚Übertraining‘ vermieden werden. Besonders für den Fall des ‘2-ON, 1-OFF’ Trainings. Drei Sätze sind ein gutes Mittel, bei dem Sie bleiben sollten. Denn Ihr Ziel ist es, die Muskelkraft so schnell und effektiv wie möglich innerhalb von drei Sätzen zu erschöpfen. Möglicherweise gibt es manche Tage, an denen Sie ein Trainingshoch erleben. Durch das hohe Endorphin-Level fühlen Sie sich gut, möchten ans Limit gehen und verbrauchen Ihre gesamte Energie bereits in den ersten beiden Sätzen. Warum sollten Sie also noch einen Satz dranhängen. Machen Sie also einen Satz, der für zwei zählt und die Wiederholung so, dass sie in der Intensität zwei Wiederholungen schlägt. In kürzerer Zeit mehr zu erreichen kann nur über hohe Intensität realisiert werden.

Beispiel für einen 12-Wochen Trainingszyklus für Power Lifter

Am besten können wettbewerbstaugliche Power Lifting-Fähigkeiten über einen zyklischen Trainingsplan aufgebaut werden. Diese Art des Trainings kombiniert Workouts und Übungen, die alle grundlegenden Bedürfnisse befriedigen können - limitierte Kraft und maximale Schnellkraft. Der nachfolgend beschriebene 80-Tage Zyklus schließt Pausen von 5 Tagen zwischen den verschiedenen Kniebeugen- und Bankdrück-Einheiten und vier oder 6 Tagen zwischen Kreuzheb-Übungen ein. Vier nach leichten Trainingseinheiten und sechs nach sehr schweren, intensiven Trainings. Am sinnvollsten ist es, für einen Trainingstag zwei kurze statt einer langen Einheit einzuplanen. Innerhalb der ersten vier Wochen, wie auch nach der der achten Woche des Zyklus, sollte genau auf die Pausenzeiten und Ruhetage geachtet werden, da die Erholungsphasen einen entscheidenden Faktor darstellen. 

 

Trainingsplan:

Tag

Übung % Max X  Wiederholungen /Sätze

Therapien, Strategien, & Assistance

1

Bankdrücken 85% X 3/5
Kniebeugen 80% X 2/5
Bankdrücken 120%     Overload      x  3

Alle assistance exercises innerhalb der ersten vier Wochen sollten darauf ausgerichtet sein, bekannte Schwachstellen zu eliminieren.

 

Reduktion des Körperfetts, grundlegendes Limit an Kraft in allen synergistischen und stabilisierenden Muskeln, Anpassung des Lebensstils, Einhaltung des Diätplans, veränderte Schlafgewohnheiten, Korrektur von Fehlern bei der Durchführung von Übungen

 

Auswahl der Nahrungsergänzung basierend auf unmittelbaren Bedürfnissen (Fettverbrennung, mentale Fokussierung, Kraftlimit) Bringen Sie Leidenschaft ins  Training, das erhöht die Motivation!

 

3

Kreuzheben 85% X 3/5

6

Kniebeugen 85% X 3/5
Bankdrücken 80% X 2/5
Kniebeugen 120% Overload x 3

9

Kreuzheben 80% X 5/5

11

Bankdrücken 85% X 4/5
Kniebeugen 80% X 2/5
Bankdrücken 120% Overload x 3

13

Kreuzheben 85% X 4/5

16

Kniebeugen 85% X 4/5
Bankdrücken 80% X 2/5
Kniebeugen 120% Overload x 3

19

Kreuzheben 80% X 5/5

21

Bankdrücken 85% X 5/5
Kniebeugen 80% X 2/5
Bankdrücken 120% Overload x 3

23

Kreuzheben 85% X 5/5

26

Kniebeugen 85% X 5/5
Bankdrücken 80% X 2/5
Kniebeugen 120% Overload x 3


 
 

 

 

 

Von hier an müssen alle Bemühungen auf die Steigerung der Kraft ausgerichtet sein. Ab jetzt kann kleineren Schwächen keine Aufmerksamkeit mehr geschenkt werden!

Limitieren Sie die Primärkraft in allen Übungen. Folgen Sie den 5 Regeln der guten Ernährung (sehr wichtig!). Assistance exercises sollten mit explosiven, konzentrischen Bewegungen durchgeführt werden. Drei Wiederholungen sollten mit maximaler, ausgleichender Beschleunigung, besonders bei 80% Workout durchgeführt werden. Die Supplementierung sollte ihr Augenmerk auf Gewebeerneuerung und Erholung zwischen den Workouts sowie zwischen den einzelnen Sätzen richten.

29

Kreuzheben 80% X 5/5

31

Bankdrücken 85% X 6/5
Kniebeugen 80% X 2/5
Bankdrücken 120% Overload x 3

33

Kreuzheben 85% X 6/5

36

Kniebeugen 85% X 6/5
Bankdrücken 80% X 2/5
Kniebeugen 120% Overload x 3

39

Kreuzheben 80% X 5/5

41

Bankdrücken 90% X 2/3
Kniebeugen 80% X 2/5
Bankdrücken 120% Overload x 3

43

Kreuzheben 90% X 2/3

46

Kniebeugen 90% X 2/3
Bankdrücken 80% X 2/5
Kniebeugen 120% Overload x 3

49

Kreuzheben 80% X 5/5

51

Bankdrücken 90% X 2/3
Kniebeugen 80% X 2/5
Bankdrücken 120% Overload x 3

53

Kreuzheben 90% X 3/3

56

Kniebeugen 90% X 3/3
Bankdrücken 80% X 2/5
Kniebeugen 120% Overload x 3


Nach diesem Tag sollen keine weiteren assistance exercises durchgeführt werden! Ab hier werden nur noch drei Wiederholungen ausgeführt.  


 

61

Bankdrücken 95% X 2/3
Kniebeugen 80% X 2/5
Bankdrücken 120% Overload x 3
Kreuzheben 95% X 2/3

Alle drei Wiederholungen bei jeder Session (Wettkampfbereitschaft).

Schwerpunkt liegt auf perfekter Form und maximaler Beschleunigung - keine einzelnen Lifts oder Versuche anstreben, wenn Sie sich nicht sicher sind, dass Sie mindestens zwei Wiederholungen schaffen. (Heben Sie sich ihre mentale Energie für den Wettkampf auf)!

 

66

Kniebeugen 95% X 2/3
Bankdrücken 80% X 2/5
Kniebeugen 120% Overload x 3
Kreuzheben 80% X 5/5

71

Kniebeugen 95% X 2/3
Bankdrücken 80% X 2/5
Kniebeugen 120% Overload x 3
Kreuzheben 80% X 5/5

76

(Sollte ein Samstag sein)
Kniebeugen 100 X 2/3
Bankdrücken 80% X 2/5
Kniebeugen 120% Overload x 3

 

Wettkampfwoche

Wettkampftag (Samstag)

Tag 80 (Mittwoch)

  1. Versuch
  1. Versuch
  1. Versuch

Overloads in S & B (120%)     

Kniebeugen 100%

Kniebeugen 105%

105% + 2,5 kg

 

Bankdrücken 100%     

Bankdrücken 105%     

105% + 2,5 kg

 

Kreuzheben 100%

Kreuzheben 105%

105% + 2,5 kg

 

Zusätzliche Informationen:

Im Abstand von 5 Tagen sollte sich Ihr 80% Level um ca. 2,5 kg erhöhen. Es können auch mal 1 oder 4 kg sein, in Abhängigkeit von Muskelgruppe zu Muskelgruppe. Da sich Ihr 80 % Niveau erhöht, folgt eine proportionale Steigerung bei  85, 90, 95, 100 und 120 % (siehe %Max Tabelle). 

Dieses grundlegende Schema zur Trainingsintensität in Bezug auf erwartete Steigerung der Kraft ist auch auf andere Übungen und Muskelgruppen anwendbar. Daher sollten Sie beginnen die Gewichte der einzelnen Übungen basierend auf der Prozentzahl des aktuellen Maximums in jedem der drei Wiederholungen zu berechnen.

Posted in Trainingspläne By Admin Admin

Fishöl oder Flax (Leinsamen)?

Montag, 30. April 2018 11:12:54 Europe/Berlin

Flax (=Leinsamenöl) ist die reichste Quelle von ALA, enthält aber kein EPA oder DHA. ALA kann im Körper in andere Omega-3-Fettsäuren umgewandelt werden, obwohl die Umwandlung nicht in einem Verhältnis von eins zu eins erfolgt. Nur etwa 5 Prozent von ALA werden in EPA umgewandelt, und weniger als 0,5 Prozent werden in DHA umgewandelt. Gute Quellen von EPA und DHA müssen konsumiert werden, um diese essentiellen Fette in höheren Mengen zu erhalten. Leinsamenöl enthält auch eine andere essentielle Fettsäure, Linolsäure, die eine Omega-6-Fettsäure ist.

Fischöl enthält Omega-3-Fettsäuren und kann durch den Verzehr von Fisch oder die Einnahme von Fischöl ergänzt werden. Fisch mit hohem Omega-3-Fettgehalt ist fetthaltiger Fisch, einschließlich Lachs, Thunfisch, Makrele, Sardellen und Sardinen. Nahrungsergänzungen werden in der Regel aus Makrelen, Hering, Thunfisch, Heilbutt, Lachs, Dorschleber, Walspeck oder Robbenspeck hergestellt. Supplements enthalten oft Vitamin E, um vorzeitigen Verderb zu verhindern, und können mit anderen Vitaminen und Mineralien kombiniert werden. Fischöl Supplements enthalten unterschiedliche Mengen an EPA und DHA.

Leinsamenöl Supplementierung ist möglicherweise unwirksam für die Reduzierung von hohen Blutfetten oder Symptome der rheumatoiden Arthritis. Es gibt Hinweise darauf, dass ALA die Entzündung verringern kann, aber weitere Forschung ist erforderlich, um die Wirksamkeit auf andere Gesundheitszustände zu bewerten. Fischöl Supplementierung kann wirksam zur Prävention von Herzerkrankungen und Herzinfarkt sein. Es kann auch Triglyceride um 20 bis 50 Prozent senken. Es kann auch für viele andere Zustände positiv wirksam sein, einschließlich Bluthochdruck, Verhärtung der Arterien, rheumatoider Arthritis, ADHS, Schlaganfall und Depression. Aber auch hier ist mehr Forschung erforderlich, um viele dieser Aussagen zu bestätigen.

Zu den Nebenwirkungen von Fischölkonsum gehören Aufstoßen, Mundgeruch, Sodbrennen, Übelkeit, weicher Stuhl und Nasenbluten. Die Einnahme von hohen Dosen Fischöl, mehr als drei Gramm pro Tag, kann das Risiko von Blutungen erhöhen. Hohe Dosen können auch die Aktivität des Immunsystems verringern. Menschen mit hohem Risiko, wie HIV / AIDS-Patienten oder ältere Menschen, sollten vorsichtig sein. Leinsamen ist möglicherweise in der Schwangerschaft unsicher und kann das Risiko der Frühgeburt erhöhen, wenn es im zweiten oder dritten Drittel der Schwangerschaft in hohen Dosen genommen wird. Es kann auch das Risiko von Blutungen erhöhen. Seien Sie ebenso vorsichtig, wenn Sie Leinsamenöl zusammen mit Medikamenten, die die Blutgerinnung hemmen.

Fischölergänzungen können schädliche Schadstoffe enthalten, einschließlich polychlorierte Biphenyle (PCB), polybromierte Diphenylether (PBDE) und Methylquecksilber. Es hat sich gezeigt, dass PCBs die Fortpflanzungsfunktion stören, neurobehaviorale und entwicklungsbedingte Defizite bei Neugeborenen mit anhaltenden Auswirkungen auf die frühe Kindheit verursachen, das endokrine System beeinflussen und die Risiken einiger Krebsarten erhöhen können. Es gibt auch  zunehmend Hinweise darauf, dass PBDEs Leber-, Schilddrüsen- und neurologische Entwicklungstoxizität verursachen können.

Posted in Nutrition / Supplements By Admin Admin

Ausdauer Leistungssteigerung

Montag, 30. April 2018 10:20:42 Europe/Berlin

Welches Workout wirkt am effektivsten, wenn ich meine aerobe und anaerobe Ausdauer verbessern möchte?

AusdauersportFast jeder Athlet wünscht sich, aerob wie anaerob, eine exzellente Ausdauer.  Diese beiden Systeme müssen Hand in Hand arbeiten, damit der Körper mit ausreichend Energie in Form von ATP versorgt werden kann. Damit die Frage zur Energie schnell beantwortet werden kann, soll die Funktion von ATP, auch bekannt als Adenosintriphosphat, hier kurz und einfach erläutert werden. ATP wird benötigt, um Energie freizusetzen. Es ist ein Adenosin-enthaltendes Nukleotid, das über die Hydrolyse von ATP zu ADP die Zellen mit großen Mengen an Energie für die verschiedensten biochemischen Prozesse versorgt. Dies beinhaltet auch die Kontraktionen von Muskeln und den Zuckermetabolismus. Das aerobe System wird vorwiegend bei Aktivitäten, wie einfachem Jogging und Walking angesprochen. Wenn jedoch über einen kurzen Zeitraum mit sehr hoher Intensität trainiert wird, wie beim Sprint oder bei einem Diskuswurf, dann stammt der vorwiegende Teil der Energie, die für diese Aktivität benötigt wird, aus dem anaeroben System. 

 

Zusammengefasst: 

Das aerobe System stellt Energie in Anwesenheit von Sauerstoff zur Verfügung. Diese Energiequelle wird vom Körper bevorzugt angezapft, wenn körperliche Aktivität mit geringer Intensität über einen längeren Zeitraum vollführt wird. Das anaerobe System hingegen kommt vorrangig unter Bedingungen zum Einsatz, bei denen kurze, sehr intensive Anstrengungen in Abwesenheit von Sauerstoff stattfinden. Der Ausbau der Effizienz dieser beiden, synergistisch arbeitenden Systeme kann von großem Vorteil für Ihre Bodybuilding-Ambitionen sein.

Das Training zur Steigerung der an- wie auch der aeroben Ausdauer gleicht sich in vielen Fällen und beinhaltet oftmals gleichermaßen die Elemente springen, joggen, walken, schwimmen und ähnliches. Nachfolgend sollen drei Übungen zur Förderung der aeroben Ausdauer für drei verschiedene Stadien beschrieben werden:

 

Anfänger

Diese Übungen sind für Personen gedacht, die gerade erst mit dem kardiovaskulären Training begonnen haben. Es ist eigentlich ganz einfach Kardiotraining in die tägliche Routine einzubeziehen, um die Ausdauer zu verbessern. Z. B. kann man 

  • statt dem Lift täglich die Treppe benutzen
  • anstatt mit dem Auto per pedes zum Supermarkt oder ins Fitnessstudio gelangen
  • Orte in der näheren Umgebung des Hauses oder der Arbeit zu Fuß durch leichtes Walken oder Joggen erreichen.

 

Fortgeschrittene

Dieses Training soll neue Anregungen für diejenigen liefern, die bereits Kardiotraining betreiben. Man kann ganz langsam beginnen, indem man das Training verlängert. Wenn Sie also bis jetzt viermal am Tag 20 Minuten auf dem Rad zubringen, dann sollten Sie die Einheit auf 30 Minuten erhöhen. Sobald Sie sich in dieser ‚Gangart‘ wohl fühlen und das Training mit derselben Herzfrequenz beenden können, wie zuvor das 20-Minuten-Training, sollten Sie die Anzahl der Einheiten um 1 bis 2 erhöhen, also 5 bis 6mal am Tag 30 Minuten radeln. Daraus ergibt sich eine allmähliche Steigerung der Länge und Anzahl der Kardioeinheiten. Dabei sollten beide Aspekte nicht innerhalb von 2-4 Wochen erhöht werden, sondern entweder die Länge oder die veränderte Anzahl für je mindestens zwei Wochen beibehalten werden. Es ist wichtig dem Körper ausreichend Zeit zu geben, sich an die veränderte und erhöhte Intensität zu gewöhnen.

 

Experten

In diesem Fall sollte das Ausdauertraining auf ein ganz neues Level angehoben werden. Das gelingt mit dem HIIT-Training, also sehr intensivem Intervalltraining.

Anaerobe Ausdauer

Im anaeroben Energiesystem ist der maßgeblich limitierende Faktor der Aufbau von Laktat. Laktat ist ein Nebenprodukt der anaeroben Energiebereitstellung und kann zu einer schnelleren Ermüdung des Muskels führen. Die Steigerung der anaeroben Ausdauer geht demzufolge mit einer erhöhten Toleranz des Muskels gegenüber Laktat einher, was gleichzeitig eine verbesserte Resistenz gegen zu schnelle Ermüdung sicherstellt.

An dieser Stelle eignet sich das HIIT (high intensity interval training) besonders. Wird das Kardiotraining in Richtung hohe Intensität umgestellt und werden Intervalle einbezogen, resultiert daraus eine verbesserte Fitness. Dadurch kann die Ausdauer in großem Mass positiv beeinflusst werden, wenn Sie energisch genug dabei bleiben und stets 100 % in jeder Trainingseinheit geben.

Diese Art des Trainings gestaltet die Kardioübungen in der Art, dass zwischen sehr intensiven Sprints (80-95% max. Pulsrate) und Perioden mit geringer Intensität, wie Walking oder Jogging (60-75% Pulsrate) gewechselt wird. Die intensiven Anteile des Trainings sollten dabei eher kurz gehalten werden, damit Sie mit höchstmöglicher Intensität sprinten können. Die Phasen mit geringer Intensität sollten etwas länger gestaltet werden, damit die Pulsfrequenz nahe zum Ausgangslevel zurückkehren kann, bevor Sie zu einem neuen Sprint ansetzen. 

Die folgenden Beispiele sind dem Schwierigkeitsgrad nach angeordnet:

 

Beispiel 1

  • 1.Aufwärmen, langsames Joggen für 5 Minuten 
  • 2.Sprint, ca. 30 s bei 90% Puls
  • 3.Joggen, ca. 60 s bei 65% Puls
  • 4.Wiederholung des Sprint/Joggen-Sets -> 4 x -> insgesamt 5 Sets
  • 5.Abkühlen, langsames Joggen für 3 Minuten

Dauer: ca. 20 Minuten

 

Beispiel 2

  • 1.Aufwärmen, langsames Joggen für 3 Minuten 
  • 2.Sprint, ca. 60 s bei 90% Puls
  • 3.Joggen, ca. 120 s bei 65% Puls
  • 4.Wiederholung des Sprint/Joggen-Sets -> 4 x -> insgesamt 5 Sets
  • 5.Abkühlen, langsames Joggen für 3 Minuten

Dauer: ca. 25 Minuten

 

Beispiel 3

  • 1.Aufwärmen, langsames Joggen für 3 Minuten 
  • 2.Sprint, ca. 30 s bei 90% Puls
  • 3.Joggen, ca. 45 s bei 65% Puls
  • 4.Sprint, ca. 60 s bei 90% Puls
  • 5.Joggen, ca. 90 s bei 65% Puls
  • 6.Sprint, ca. 120 s bei 90% Puls
  • 7.Joggen, ca. 120 s bei 65% Puls
  • 8.Wiederholung des Sprint/Joggen-Sets -> 1 x -> in umgekehrter Reihenfolge -> beginnend mit 120s sprinten/joggen zurück zu 30 s sprinten/45 s joggen
  • 9.Abkühlen, langsames Joggen für 3 Minuten

Dauer: ca. 22 Minuten

 

Erstellen eines eigenen HIIT Trainings

Nachfolgend einige Punkte, die Sie zum Erstellen Ihres eigenen HIT-Ausdauertrainings wissen sollten. Versuchen Sie die Dauer des Trainings bei ca. 20 bis 30 Minuten zu halten. Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie durchaus noch länger durchhalten könnten, dann haben Sie in den ersten 20 Minuten nicht genug Gas gegeben. 

Weiterhin ist es enorm wichtig, sich vor dem HIIT ausreichend zu erwärmen, da das Workout bei sehr hoher Intensität auch ein gewisses Risiko für Ihre Gelenke darstellt. Die richtige Erwärmung minimiert das Verletzungsrisiko immens. 

Beim Joggen sollten sehr intensive Perioden ca. 30-120 s bei einer Pulsrate über 85% liegen. Auch die weniger intensiven Phasen sollten bei Pulsraten zwischen 60 und 75% durchgeführt werden, wobei die höheren Pulsraten wenig intensiven Einheiten nach Sprints mit geringer Pulsrate folgen sollten und umgekehrt. Das Verhältnis der Dauer von Jogging und Sprint sollte optimal bei 2:1 liegen. D.h. auf eine Minute Sprint sollten zwei Minuten Jogging bei geringer Intensität folgen. Für mehr Herausforderung kann die Übung auch in einem 2:3 oder 1:1 Verhältnis gestaltet werden. Für Anfänger ist es ratsam, Pausenzeiten in einem 3:1 Verhältnis anzuwenden. Diese Erholungszeiten sind für den Körper von enormer Bedeutung. In dieser Phase kann das gebildete Laktat abgebaut werden, das sonst eine schnelle Ermüdung der Muskeln bei anaerober Aktivität hervorruft. 

Zum Schluss ist noch wichtig, dass das HIIT an Tagen stattfinden sollte, an denen kein reguläres Muskeltraining ansteht. Abhängig von den Zielen, die Sie sich gesteckt haben, sollte es hinreichend sein, lediglich zwei bis dreimal in der Woche ein HIIT einzulegen. Und geben Sie sich ausreichend Zeit für die Regeneration! Sobald Sie sich mit der Häufigkeit der Einheiten wohl fühlen, können Sie die Schwierigkeitsstufe erhöhen. Zusätzlich sollten Sie darauf achten, dass das HIIT mit jeweils einem Tag Pause vor und nach dem Muskeltraining der unteren Körperpartie stattfinden sollte.

Sollten Sie an Knieproblemen leiden, sollte die Intensität der Einheiten sehr langsam gesteigert werden. Sie können mit einer Pulsrate von 75% für die Sprints und für das Joggen mit 60% beginnen. Denken Sie daran, dass das Sprinten sehr hart für Ihre Knie ist.

Auf diese Art und Weise können Gewichtstraining, Kardio und Stretching miteinander kombiniert werden, um ein möglichst effektives Workout zu kreieren, das zusätzlich noch dazu beiträgt, die an- und aerobe Ausdauer zu verbessern. Vor jeder HIIT-Einheit und auch während und nach dem Gewichtstraining sollten ausreichende Dehnungsübungen eingeschlossen werden, um den Blutfluss zur Muskulatur zu erhöhen und sie bestmöglich zu erwärmen und auf das anschließende HIIT vorzubereiten. Das ist sehr wichtig vor sehr intensiven Trainingseinheiten, denn ohne ein entsprechendes Warm-up wird das Verletzungsrisiko stark erhöht. Weiterhin trägt der erhöhte Blutfluss zum Zielmuskel dazu bei Laktat abzubauen, um die Ermüdungserscheinungen abzuschwächen und eine schnellere Regeneration zu fördern.

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Bankdrücken mit Langhantel vs. Kurzhantel

Freitag, 27. April 2018 09:31:09 Europe/Berlin

Eine Frage, die ich häufig gestellt bekommen ist, welche Brust-Übung effektiver ist, das Langhantelbankdrücken, oder das mit Kurzhanteln.Als ich dasarüber das erste mal nachdachte, war ich der Ansicht, dass die "Fliege" mit Kurzhanteln hier die Nase vorn haben müsste, da es die Aufgabe des Brustmuskels ist, die Arme vor der Brust zusammen zu ziehen. Und genau das macht man ja bei flliegender Bewegung. Wenn man sich aber im Studio umsieht, stellt man schnell fest, dass alle großen Kerle mit der dicken Kiste vor der Brust eher Langhantelpressen machen. Am Ende, sozusagen als Finisher, werden dann noch ein paar fliegende Bewegungen als "Former" eingestreut. Also welcher der Übungen ist nun tatsächlich besser für den Muskelaufbau?

 

Eins ist sicher, dass wir alle das Bankdrücken lieben. Als ich noch zur Schule ging, gab es Zeiten, in denen ich jeden Tag Bankdrücken machte. Ich kann mit fast 100-prozentiger Sicherheit sagen, dass das Bankdrücken uns alle in den Kraftraum gezogen hat und wahrscheinlich die meisten von uns dort hält. Bankdrücken macht Spaß.

Der Vorteil von Bankdrücken gegenüber der Kurzhantel ist, dass mehrere große Muskelgruppen verwendet werden, was die Übung zu einem echten Muskelaufbauer macht. Das Bankdrücken greift den gesamten Brustmuskel an. Auch Schulter- der vordere Deltoideus, der Serratus anterior, der Coracobrachialis und der Trizeps werden trainiert. Dein Latissimus dorsi unterstützt auch in der Presse, ebenso wie dein Kern, um Wirbelsäulenstabilität während der ganzen Bewegung zu gewährleisten (die Bank hilft definitiv, aber die Muskeln deines Kerns müssen sich noch zusammenziehen, wenn du maximale Stabilität willst, die in Stärke und Kraft übersetzt wird) .

Was das alles bedeutet, ist, dass das Bankdrücken eine großartige Übung ist, um Kraft aufzubauen. Du musst eine Menge "Oberkörperkraft" aufwenden, um die Langhantel direkt über Dir zu halten, und weil so viele Muskeln involviert sind, bedeutet dies, dass Du ziemlich hohe  Gewichte stemmen kannst. Diese Stärke bedeutet, dass du mit dieser Bewegung leicht Muskeln aufbauen kannst. Der Druckteil des Bankdrückens kommt aus der Mitte Deiner Brust, was bedeutet, dass er effektiv für die Entwicklung der Brustdicke ist. Deine Brust wird, im Gegensatz zur Breite, buchstäblich mehr Tiefe aufbauen. Von vorne nach hinten und nicht von Seite zu Seite.

Die Brusthantelfliege hingegen baut Brustbreite. Sie bringen das Gewicht auf die Seite Deines Körpers, die den äußeren Teil des Pectoralis major berührt. Da diese Übung oft mit leichteren Gewichten durchgeführt wird, kann sie als Ausdauererbauer eingesetzt werden. Natürlich kann das das Bankdrücken auch, aber in den meisten Fällen neigen wir dazu, diese Übung so schwer wie möglich zu machen. Es gibt einige Dinge, die wir einfach nicht ändern können.

Ein weiterer sehr großer Vorteil des Brusthantelfliegens ist, dass es die Thoraxexpansion erhöhen kann, was die Größe unserer Brusthöhle erhöht (ähnlich wie der nicht ausgelastete Pullover). Dies bedeutet, dass Du Deine Lungenkapazität durch Brustfliegen tatsächlich erhöhen kannst. Wie oben erwähnt, beansprucht die Übung den äußeren Teil der Brustmuskeln, so dass dies die Breite schafft, die das Bankdrücken nicht bringt. Dies wird natürlich den gewünschten "V-Taper" betonen, den wir alle wollen, unabhängig von unseren individuellen Zielen.

Ein Fazit muss man zu diesem Artikel wahrscheinlich nicht schreiben, da es sich selbst erklärt. Es gibt hier keinen klaren Sieger. Du musst BEIDE Übungen machen, um breite aber auch dicke Brustmuskeln aufzubauen. Eine Sache, die ich hinzufügen möchte, ist, dass es keinesfalls eine Regel ist, dass Du die Presse vor der Fliege durchführen musst. Indem Du die Reihenfolge der Übungen änderst, kannst Du den Muskel noch härter bearbeiten.  Wie immer ist Vielfalt der Schlüssel zu einem "kompletten" Körperbau.

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Trainingsplan Muskelaufbau

Donnerstag, 26. April 2018 11:44:25 Europe/Berlin

Die hier zur Verfügung gestellten Trainingspläne und Informationen sollen Euch dabei helfen, Eurem Trainingsziel Muskelaufbau und Kraftzuwachs näher zu kommen.

Blut, Schweiß und Tränen, das sind Lebenssaft und Währung des Bodybuildings. Allerdings lässt sich der andere Teil des Bodybuildings - die Muskeln- für einige nie zur vollständigen Zufriedenheit verwirklichen. Wahre Bodybuilder bezahlen gern mit dieser ‚Währung‘, im Streben ihren Körper zur Bestform zu führen. Leider gibt es aber auch manche, die mehr investieren und mehr Enthusiasmus aufbringen, als andere, aber am Ende manchmal allen Bemühungen zum Trotz geringere Resultate für ihre harte Arbeit sehen. 

MuskelaufbauAll die Anstrengungen, die Sie in Ihr Training stecken, ebenso wie Blut und Schweiß, können also indirekt als eine Art Bezahlung betrachtet werden, da sie am Ende in Form von messbarer Substanz zurückgezahlt werden sollten. Dabei steht messbare Substanz stellvertretend für den Aufbau von Muskelmasse. In diesem Sinne hat der Aufbau eben dieser in gewisser Weise einen festgelegten Wert. Das bedeutet, dass sich entsprechend zum Geld als Währung, auch die Kaufkraft dieses Elements in Abhängigkeit vom ‚Muskelaufbau-Markt‘ verändern kann. Anders gesagt – in Abhängigkeit der verschiedenen anderen Variablen in Ihrem Leben, werden die Ergebnisse trotz gleicher Bemühungen variieren. 

Aber verzweifeln Sie nicht! Es gibt durchaus Möglichkeiten weniger zu investieren und das Maximum aus dem Ergebnis herauszuholen. Halten Sie Ihre Investitionen gering, werden Sie auch nur wenige bis keine Resultate für Ihre Bemühungen sehen. Wenn Sie aber wie ein Bodybuilder denken, dann wollen Sie in kürzester Zeit so viel Muskelmasse aufbauen wie möglich. Dass Bodybuilder genau dieses Ziel verfolgen ist offensichtlich, aber dieses Ziel kann nicht automatisch und Resultate nicht ebenso offensichtlich erreicht werden. Um Muskelmasse aufzubauen, sollte also das Verhältnis von Investition in den Aufbau und Gewinn verändert werden. Am besten gelingt das, in dem die bestmögliche Ausbeute aus den geringsten Anstrengungen herausgeholt wird. Das ist in der Tat nicht einfach, aber möglich. 

Der Aufbau von Muskelmasse ist wie eine Art Puzzle. Man kann erst einen Eindruck gewinnen, wenn alle Teile vorhanden sind und das gesamte Bild korrekt zusammengesetzt ist. Bezieht man das auf das Bodybuilding, dann sind die einzelnen Puzzlesteine: Intensität, Diät, Nahrungsergänzung, Erholung und Gewichtstraining. Werden diese Anteile nicht ausreichend eingehalten, werden die Zugewinne nur flüchtig und letztendlich gar nicht zu sehen sein. 

In der Veröffentlichung "Why are you not making gains?" werden zahlreiche Gründe dafür genannt, warum Athleten keinen Fortschritt und ihrer harten Arbeit gemäß keine entsprechenden Ergebnisse sehen. Es wird betont, dass vor allem das endokrine System eine sehr wichtige und bestimmende Rolle spielt, wenn der Körper infolge von verschiedenen Stimuli Masse aufbauen soll.

Das endokrine System

Dieses System kann als eine Art Steuersystem des Körpers betrachtet werden. Viele Bemühungen der Bodybuilder, wie z. B. die Diät anhand des glykämischen Index, basieren letztendlich auf hormonellen Veränderungen. Hormone sind Substanzen, die in speziellen Geweben des Körpers synthetisiert werden. Anschließend werden sie in die Blutbahn sekretiert und können so an andere Wirkorte gelangen. Es ist heute sehr wahrscheinlich anzunehmen, dass viele Bodybuilder erst in einem fortgeschrittenen Stadium ihres Trainings sich wirklich mit dem endokrinen System beschäftigen und dessen Wirksamkeit und Manipulierbarkeit begreifen und zu ihrem Vorteil nutzen. Daher sollte man sich schon bei Zeiten mit dieser biologischen Funktion des Körpers auseinandersetzen, seinen Körper dahingehend kennenlernen und akzeptieren, dass das endokrine System zu einem großen Teil von der Geburt bis zum Tod mitbestimmt, ob Muskelmasse aufgebaut oder verringert wird. 

Eine gesunde und korrekte Manipulation kann also schon auf gewisse Art und Weise ein fortschreitendes Wachstum garantieren. Doch wie sollte genau das realisiert werden? Hier sollen im Folgenden nur 2 Beispiele genannt werden, wie das endokrine System stimuliert werden kann

Gewichtstraining: - Die großen 4

Gewichtstraining in Verbindung mit Diät, ist die beste Möglichkeit das endokrine System zu stimulieren. Das Training stellt einen Anreiz für die Hormonproduktion dar, die dann das Wachstum von Muskelgewebe anregt. Dafür sind jedoch nicht immer alle Arten des Trainings gleich gut geeignet. Einige werden eher kleine, während andere eher große oder verschiedene Resultate auslösen werden. Daher ist es wichtig für sich selbst herauszufinden, welche Art von Gewichtstraining dazu beiträgt, dass in kürzester Zeit maximal an Muskelmasse zugelegt wird, wenn das Ihr Ziel ist. Dazu sind die folgenden vier Übungen speziell geeignet, die ganz einfach in Ihre reguläre Trainingsroutine eingebaut werden können und so dazu beitragen, beträchtlich an Muskelmasse zuzunehmen und gleichzeitig Ihre Kraft enorm zu steigern. Die Effektivität dieser Übungen resultiert aus der multiplen Stimulation mehrerer Muskelgruppen gleichzeitig. Sie zählen zu den besten ‚Massebildnern’, die bekannt sind.  Möchten Sie diese Übungen anwenden, denken Sie bitte daran, dass der Schlüssel zu gesteigertem Muskelwachstum, die angemessene Stimulation des Körpers ist. Werden diese Übungen korrekt ausgeführt, können sie den maximal möglichen Stimulus gewährleisten und der Körper sollte entsprechend mit Wachstum darauf reagieren. 

Die Übungen: 

1. Clean and Press - Umsetzen

Das ist eine Übung, die gleichzeitig Kraft und Schnelligkeit fordert. Obwohl dabei vordergründig die vorderen Schultermuskeln angesprochen werden, werden ebenso Nackenmuskulatur, Quadrizeps, Beinbizeps, Po und Trizeps trainiert.  

Wie wird’s gemacht?

Positionieren Sie eine Langhantel auf dem Boden. Stellen Sie sicher, dass links und rechts genügend Freiraum vorhanden ist. Fügen Sie die entsprechenden Gewichte hinzu und platzieren Sie Ihre Füße ca. schulterbreit auseinander, über der Mitte Ihrer Füße. 

Von dieser Position aus bücken Sie sich und fassen die Hantelstange im ‘overhand grip’. Achten Sie darauf, dass sich Ihre Knie nicht vor den Zehen befinden und senken Sie das Gesäß in Richtung Boden, bis Ihre Oberschenkel parallel zum Boden sind. Es ist sehr wichtig, dass Sie dabei den Rücken gerade halten, um Verletzungen im Rückenbereich zu vermeiden! Eine gute Form ist für diese Übung unerlässlich. Nehmen Sie lieber weniger Gewicht.

Nach diesen Vorbereitungen kann die eigentliche Übung begonnen werden. Spannen Sie Ihre Schulterblätter an, sehen Sie gerade aus und explodieren Sie in den Stand während gleichzeitig mit einer schnellen Bewegung das Gewicht auf Brusthöhe angehoben und dann mit Hilfe von Schultern, Trizeps und Trapezoid in einer geraden Linie Richtung Decke gestoßen wird. Dort oben wird das Gewicht kurz bis zur Stabilisierung gehalten und anschließend kontrolliert zurück zur Ausgangsposition befördert. Müssen Sie sich bei der Übung weit zurücklehnen, sollten Sie weniger Gewicht verwenden, um die perfekte Form beizubehalten. 

2. Kreuzheben

Kreuzheben benötigt gleichzeitig Kraft und Schnelligkeit und trainiert gezielt den unteren Rücken. Zusätzlich werden auch Trapezoid, Quadrizeps, Beinbizeps, Po einbezogen.

Wie wird’s gemacht?

Positionieren Sie eine Langhantel auf dem Boden. Dabei sollte sichergestellt werden, dass links und rechts genügend Freiraum vorhanden ist. Fügen Sie entsprechende Gewichte hinzu und platzieren Sie Ihre Füße ca. schulterbreit auseinander, über der Mitte Ihrer Füße. 

Von dieser Position aus bücken Sie sich und fassen die Stange, mit der linken Hand im 'underhand grip' und mit der rechten im 'overhand grip'. Passen Sie auf, dass sich Ihre Knie nicht vor den Zehen befinden und senken Sie das Gesäß in Richtung Boden, bis Ihre Oberschenkel parallel zum Boden sind. Es ist sehr wichtig, dass Sie dabei den Rücken gerade halten, um Verletzungen im Rückenbereich zu vermeiden! Weiterhin sollte auch hier auf die richtige Form geachtet werden.

Nach diesen Vorbereitungen kann die eigentliche Übung begonnen werden. Spannen Sie Ihre Schulterblätter an, sehen Sie gerade aus und explodieren Sie in den Stand. Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Kraft zum Heben des Gewichts hauptsächlich aus Quadrizeps, Beinbizeps und Po stammt. Pausieren Sie oben kurz und senken Sie danach das Gewicht kontrolliert wieder, mit geradem Rücken und Augen geradeaus. Sollten Sie das Gefühl haben, dass Sie sich während der Bewegung sehr weit nach vorn oder hinten lehnen, Ihre Knie vor Ihren Füssen sind und es sich schwierig gestaltet den Körper angespannt zu lassen und die Übung kontrolliert durchzuführen, sollten Sie weniger Gewicht auflegen.

3. Kniebeugen

Diese Bewegung fordert vorwiegend Kraft. Primäres Ziel ist der Quadrizeps, aber gleichzeitig werden auch Po, Beinbizeps, die Hüften und der untere Rücken trainiert. 

Wie wird’s gemacht?

Diese Übung sollte an einem geführten Gerät (Multipresse) ausgeführt werden, um sicherzustellen, dass Sie die Bewegung sauber ausführen können. Positionieren Sie eine Langhantel in der korrekten Höhe. Fügen Sie entsprechende Gewichte hinzu. An dieser Stelle wird auch davon abgeraten, die Fersen höher zu lagern (Gewichtsscheiben unterlegen), da hier durch die Verlagerung des Mittelpunkts der Schwerkraft eine erhöhte Knieverletzungsgefahr besteht. Stellen Sie sich unter die Stange, greifen Sie sie und setzen Sie sie gleichmäßig auf den Nackenmuskel. Passen Sie dabei genau auf, dass Sie Ihre Schulterblätter zusammenziehen, da dadurch die Platzierung Ihrer Hände bestimmt wird. Ebenso sollten Sie darauf achten, dass die Stange nicht auf Ihrem Nacken, sondern kurz unterhalb, am Übergang zum Rücken aufliegt. 

Nachdem Sie sich in der idealen Position befinden, entsichern Sie das Gewicht, die Beine etwa schulterbreit auseinander. Die Füße sollten in einem Winkel von ca. 25° nach außen zeigen. Nun kann die eigentliche Übung begonnen werden.

Schauen Sie gerade aus. Halten Sie Ihren Rücken gerade und die Knie hinter den Zehen. Senken Sie das Gewicht so weit nach unten, bis Po und Quadrizeps parallel zum Boden sind. Möchten Sie zusätzlich mehr für den Po tun, können Sie auch darüber hinaus noch tiefer gehen. Anschließend ist es bedeutend für die Wirkung der Übung sich aus dieser Position explosionsartig wieder in die Ausgangsposition zu bringen.  Sie sollten während der gesamten Übungen geradeaus blicken. Der untere Rücken muss komplett gerade sein und die Knie hinter den Zehen positioniert. Die entsprechenden Muskelpartien sollten zu jedem Zeitpunkt unter Spannung stehen. Ebenso sollten Sie darauf achten, dass die Knie zu keinem Zeitpunkt vollständig gestreckt werden dürfen. Eine gute Form ist bei dieser Übung das höchste Ziel. Sollten Sie das Gefühl haben, dass Sie sich während der Bewegung sehr weit nach vorn oder hinten lehnen, Ihre Knie vor Ihren Füssen sind und es sich schwierig gestaltet den Körper angespannt zu lassen und die Übung kontrolliert durchzuführen, sollten sie weniger Gewicht auflegen.

4. Flaches Bankdrücken 

Auch hier sind wieder Kraft und Schnelligkeit gefragt. Gezielt werden die Brustmuskeln trainiert, aber auch Schulter-, Nacken- und Rückenmuskulatur tragen unterstützend zur Bewegung bei.

Wie wird’s gemacht?

Für diese Übung wird eine Flachbank mit Gewichtsständern verwendet. Die Hantelstange mit dem entsprechenden Gewicht beladen. Legen Sie sich rücklings auf die Bank und greifen Sie die Stange. Die Füße sollten den Boden berühren und für einen sicheren Stand sorgen. Die Hände sollten nun so positioniert werden, dass sie bei der Abwärtsbewegung mit der Stange einen 90° Winkel zwischen Brustkorb und Armen einhalten können, dass sollte idealerweise etwas weiter als schulterbreit sein. 

In der Abwärtsbewegung sollte die Hantel gerade nach unten im unteren Drittel der Burstmuskulatur geführt werden. Achten Sie auf kontrollierte Ab- und Aufwärtsbewegung und lassen Sie das Gewicht nicht auf Ihrem Brustkorb aufprallen. Ist das der Fall, sollten Sie die Gewichte reduzieren. Das gilt ebenso, wenn Sie beim Herausdrücken des Gewichts den Rücken stark wölben und dabei den Po anheben, da dies zu Verletzungen im unteren Rückenbereich führen kann. Sollte dies der Fall sein, verringern Sie das Gewicht. Und zusätzlich sollten Sie sicherstellen, dass Sie die ganze Zeit an die Decke schauen. Zu keinem Zeitpunkt sollten Sie Ihren Nacken bewegen! 

Sind sie kurz vor der Berührung Ihres Brustkorbs angekommen, drücken Sie das Gewicht explosionsartig wieder nach oben, ohne die Ellbogen dabei komplett zu strecken (Verletzungsgefahr)! 

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das endokrine System angeregt werden kann, Hormone zu produzieren, die zu Wachstum von Muskelgewebe führen. Dafür sind jedoch nicht alle Trainingsübungen geeignet und einige effektiver als andere. Um den Körper optimalem Stress auszusetzen und so gezielt Stimuli für maximales Muskelwachstum  zu setzen, eignen sich besonders Übungen, die gleichzeitig mehrere Muskeln beanspruchen. Mit dem Ziel der Anpassung wird das endokrine System aktiviert, was dazu führt, dass die Muskeln wachsen. Die Rate und Menge, mit der die Muskeln wachsen, werden durch die Anzahl und Frequenz der gesetzten Stimuli und der entsprechenden Erholungsphasen bestimmt. Durch das Einbeziehen der oben genannten Übungen in den existierenden Trainingsplan, stellen Sie massives, kontinuierliches Muskelwachstum und Kraftzuwachs sicher.

Verzichtserklärung

Die an dieser Stelle dargestellten Informationen sind nur zu Bildungs- und Informationszwecken und stellen keinen Ersatz für Ihrer eigene persönlichen Gesundheitsfürsorge dar. Der Autor stellt keinen medizinischen Rat zur Verfügung und niemand sollte aufgrund der hier gegebenen Informationen medizinische Entscheidungen treffen oder das Gesundheitsverhalten ändern. Der Leser wird dazu aufgerufen, die hier erhaltenen Informationen durch andere Quellen zu bestätigen. Leser und Verbraucher sollten Veränderungen sorgfältig mit ihrem Arzt besprechen.

Die hier genannten Informationen können den medizinischen Rat von Ärzten nicht ersetzen. Das Verfolgen der hier vorgeschlagenen Empfehlungen erfolgt immer mit eigenem Risiko. Der Autor empfiehlt oder heißt keine spezifischen Tests, Produkte, Medikament, Verfahren, Meinungen, oder andere Information gut, die in der Veröffentlichung präsentiert werden.

 

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Kohlenhydrate sind dein Freund!

Mittwoch, 25. April 2018 12:20:45 Europe/Berlin

Kohlenhydrate"Ich kann unmissverständlich sagen, dass der Low-Carb-Food-Trend tot ist", sagte Lynn Dornblaser, Analyst bei der Marktforschungsfirma Mintel. Fünfhundert Produkte mit der Bezeichnung "low carb" haben 2006 Premiere. Das ist weniger als die Hälfte der Produkte mit niedrigem Kohlenhydratanteil, die im Jahr zuvor eingeführt wurden.
Stattdessen sind andere Diättrends aufgetaucht. Die No-Trans-Fat-Hysterie hat große Lebensmittelunternehmen wie McDonald's, KFC und Starbuck's ihre Absicht angekündigt, keine Nahrungsmittel mehr mit Transfetten zu vertreiben. Im vergangenen Jahr stiegen die glutenfreien Produkte - Lebensmittel, die keinen Weizen, Roggen, Gerste oder ein Hybrid dieser Körner enthalten - in Nordamerika, Europa und Lateinamerika um 86%.

Missverständnisse über Kohlenhydrate und die Faktoren, die Gewichtsverlust und Fettleibigkeit beeinflussen, bleiben jedoch noch. Laut der Partnership for Essential Nutrition haben 18% der Erwachsenen, die an einer Studie der Opinion Research Corporation teilgenommen haben, fälschlicherweise festgestellt, dass die Reduzierung von Kohlenhydraten, nicht von Kalorien, der Schlüssel zum Abnehmen ist.
Viele investieren weiterhin in Diätbücher, die einen schnellen Gewichtsverlust versprechen, indem sie die Aufnahme von Kohlenhydraten einschränken und unbegrenzt viel Fleisch und andere Proteine essen.
Selbst bei den beliebten kohlenhydratarmen Diäten wie Atkins, South Beach und Zone steigen die Fettleibigkeitsraten weiter an. Schätzungsweise 65% der Erwachsenen werden als übergewichtig oder fettleibig eingestuft, was zeigt, dass nicht nur kohlenhydratarme Diäten nicht funktionieren, sondern auch zur Fettleibigkeitsepidemie beitragen können, die wir heute erleben.

Ständig bombardiert mit verwirrenden Informationen über Wege, Gewicht zu verlieren, ist es kein Wunder, dass sich viele für schnelle Ansätze entschieden haben, nur um Gewicht zu verlieren und oft anschließend mehr Pfunde wieder drauf zu haben.
Wenn Sie die Kohlenhydrataufnahme stark einschränken, reagiert Ihr Körper, indem er verfügbare Proteine in Zucker umwandelt. Wenn Sie zu viel nehmen, speichert Ihr Körper sie als Fett. Das ist süße Rache. Was nun? Hier sind ein paar Regeln, um Ihnen das nächste Mal zu helfen, wenn Sie durch die "Kohlenhydratabteilung" im Supermarkt gehen.

 

Sie brauchen Kohlenhydrate, um zu funktionieren:
Kohlenhydrate auf molekularer Ebene sind eine Mischung aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff, die entweder einfach oder komplex ist. Schließlich verwandeln sich alle Kohlenhydrate in Glukose, die Hauptenergiequelle des Körpers und des Gehirns.
Jeder Überschuss wird als Glykogen in den Muskeln oder in der Leber gespeichert, wenn Sie später wieder Energie benötigen. Wenn Sie den Verzehr von Kohlenhydraten in Ihrer Ernährung verringern oder eliminieren, beginnen Sie sich träge zu fühlen, unfähig zu trainieren, Fokus und Konzentration zu verlieren.

Wählen Sie Komplexere, faserige Kohlenhydrate:
Nicht alle Kohlenhydrate werden gleich behandelt. Der Glykämische Index (GI) wird häufig verwendet, um zu beschreiben, wie Kohlenhydrate unseren Blutzuckerspiegel beeinflussen. Auf einer Skala von 0 bis 100 werden einfache Kohlenhydrate wie Kartoffeln und Weißbrot auf der GI-Skala als hoch eingestuft, da sie den Blutzuckerspiegel sehr schnell erhöhen.
Durch den Verzehr von komplexen Kohlenhydraten wie Vollkornbrot, braunem Reis und Hafermehl wird angenommen, dass diese Nahrungsmittel mit niedrigem GI eine gleichmäßigere Versorgung mit Energie liefern, Hunger lindern usw., was zu einem kontrollierteren Appetit führt. Faserige Kohlenhydrate haben eine sehr geringe Wirkung auf den Blutzuckerspiegel und wirken eher als Reinigungsmittel für Ihr Verdauungssystem. Verzehren Sie faserige Kohlenhydrate, indem Sie mehr Spargel, Brokkoli, Karotten, grüne und rote Paprikaschoten, Spinat und Salat zu Ihren Mahlzeiten hinzufügen.

Früchte sind deine Freunde:
In letzter Zeit haben Früchte einen schlechten Ruf bekommen, hauptsächlich weil sie als einfache Kohlenhydrate mit hohem GI angesehen werden. Zum Beispiel ist der GI-Score für Wassermelonen 72. Dies bedeutet, dass Wassermelonen den Blutzuckerspiegel zu 72% so stark wie reine Glucose erhöht. Jedoch haben Studien die Vorteile des Verzehrs von Früchten lange dokumentiert, einschließlich der Verringerung des Risikos von Herzerkrankungen, Lungenerkrankungen und bestimmten Krebsarten.
Eine vom European Journal of Clinical Nutrition berichtete Studie ergab, dass die 730 Männer, die im Alter von 54 bis 80 Jahren beobachtet wurden, einen positiven Effekt auf das langfristige Überleben bei täglichem Obstkonsum hatten. Mit ein wenig Wissen und geplantem Timing können Sie den Verzehr von Früchten maximieren durch zB Einnahme  vor und nach dem Training. Indem Sie in diesen Zeiten Kohlenhydrate mit hohem GI konsumieren, helfen Sie Nährstoffe, Vitamine und Mineralien in Ihre hungernden Muskeln zu gelangen.

Der Low Down auf künstliche Süßstoffe:
Da viele Menschen es kaum schaffen, auf die Süße in unserem Kaffee, Müsli oder Joghurt zu verzichten, ist es kein Wunder, dass so viele sich letztendlich künstlichen Süßstoffen zuwenden - Chemikalien, die die Süße von Zucker bieten, aber ohne Kalorien.
Der Calorie Control Council berichtet, dass bis zu 180 Millionen Menschen routinemäßig zuckerfreie Produkte essen und trinken. Das ist mehr als doppelt so viele wie vor einem Jahrzehnt. Die im "International Journal of Obesity" veröffentlichten Studien haben jedoch ergeben, dass künstliche Süßstoffe wie Aspartam und Sucralose tatsächlich Fettleibigkeit fördern können, indem sie den Körper dazu verleiten, zu denken, dass süß schmeckende Lebensmittel und Getränke nicht so viele Kalorien enthalten wie sie wirklich tun.
Und es gibt immer noch eine lange Debatte über die Sicherheit von künstlichen Süßstoffen. Zum Beispiel berichteten Forschungsstudien über einen Zusammenhang zwischen Saccharin und Blasenkrebs und Aspartam mit Hirntumoren bei Labortieren. Allerdings hat die amerikanische "Food and Drug Administration" nach eingehender Prüfung dieser Behauptungen keine eindeutigen Beweise für einen Zusammenhang zwischen künstlichen Süßstoffen und Krebs bei Menschen gefunden.

 

Fazit:

Es sind die Kalorien, die von Bedeutung sind! Nicht Kohlendydrate machen fett, sondern Kalorien. Es macht keinen Sinn, 15 zuckerfreie Kekse zu essen, wenn ich damit genau so viele Kalorien zu mir nehme, wie mit den "normalen" Keksen. Jedes Gramm Kohlenhydrat liefert 4 Kalorien und Sie benötigen zwischen 40-60% Ihrer Kalorien aus Kohlenhydraten, um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten. Kohlenhydrate haben sich als unerlässlich für eine ausgewogene Ernährung und als ein wichtiger Faktor für den Energieverbrauch, die Fettverbrennung und ja, sogar Gewichtsverlust erwiesen. Die beste Strategie ist nicht, Kohlenhydrate zu reduzieren, es geht darum, die Grundregeln der Ernährung zu kennen.

Anwendung von Creatin als Sportnahrung

Mittwoch, 25. April 2018 10:37:29 Europe/Berlin

Creatin ist das bekannteste und am weitesten verbreitete Nahrungsergänzungsmittel, das heute Verwendung findet. Es existieren unzählige Studien, die die Effizienz von Creatin belegen. Die Mehrheit der Bevölkerung, ob Elitesportler oder eher wenig trainierte Menschen, kann durch die ergänzende Einnahme von Creatin den Anteil fettfreier Körpermasse erhöhen und die anaerobe sowie aerobe Leistungsfähigkeit steigern. Obwohl die Effektivität von Creatin bereits bekannt und nachgewiesen ist, ist bis heute immer noch unklar, auf welche Art und Weise Creatin dem Körper zugeführt und bestmöglich aufgenommen werden kann. Um einen optimalen Zyklus für Creatin entwerfen zu können, müssen zahlreiche Faktoren beachtet werden.Creatin

1834 wurde Creatin von Eugène Chevreul, einem französischen Wissenschaftler, entdeckt. Creatin ist als natürlicher Bestandteil in Fleisch, besonders rotem Fleisch (ca. 5–10 g/kg) zu finden. Im Körper wird Creatin auf natürliche Weise aus den Aminosäuren Glycin, Arginin und Methionin in Nieren, Pankreas aber vorwiegend in der Leber synthetisiert. Von dort aus gelangt es in den Blutkreislauf und wird zu den Zielorganen transportiert. Davon werden ca. 120-150 g im Körper gespeichert, in den ruhenden Zellen rund 40 % als freies Creatin und die verbleibenden 60 % in Form von Creatinmonophosphat (PhosphoCreatin). Ein männlicher Erwachsener verarbeitet ca. 2 g Creatin am Tag. Dabei wird ein Teil vom Körper selbst produziert. Der Rest muss von außen über die Nahrung zugeführt werden.

Im Körper ist Creatin von großer Bedeutung für die Synthese von ATP (Adenosintriphosphat), der Triebkraft der muskulären Energie. Als Creatinmonophosphat stellt es die für die Neubildung von ATP benötigte Phosphorylgruppe bereit. Bei der Kontraktion des Muskels werden Bindungen im ATP-Molekül getrennt und ADP (Adenosindiphosphat) sowie ein Phosphatrest freigesetzt. Die bei diesem Vorgang freiwerdende Energie verleiht der Kontraktion des Muskels die entsprechende Kraft.

Die körpereigenen Reserven des ATP-Haushalts decken den Bedarf einer Muskelkontraktion für ca. 3 - 4 s. Ist der ATP-Vorrat der Zelle erschöpft, ist die Muskelzelle nicht länger zur Kontraktion befähigt. Zu diesem Zweck verfügt der Körper über mehrere Strategien den ATP-Pool effektiv wieder aufzufüllen. Der schnellste Weg führt dabei über die Verwendung des gespeicherten Creatinmonophosphats, wobei bei diesem Vorgang nicht einmal Sauerstoff benötigt wird. Um neues ATP zu generieren, wird ein Phosphatrest vom Creatinmonophosphat-Molekül abgespalten. Die Phosphorylgruppe wird frei für die Reaktion mit ADP und bildet so die Basis für die Synthese von ATP (ADP + Pi). Die dabei freigesetzte Energie steht unmittelbar für Muskelarbeit zur Verfügung. Durch diesen Stoffwechselprozess erhöht sich die Dauer bei der die Muskulatur, welche in der Phase der Muskelkontraktion auf ATP als Hauptträger der Energie zurückgreifen kann, auf ca. 9 - 12 s, dies stellt eine Steigerung gegenüber der Wirkung ohne Creatin-Reserven von über 110 % dar. Creatin kann somit als eine Art Energiepolster betrachtet werden, welches in Phasen der sofortigen Energiebereitstellung Energiedefizite überbrückt und längere, extreme Kraftanstrengungen ermöglicht. Doch auch dieser Creatinmonophosphat-Pool kann irgendwann aufgezehrt sein. In diesem Fall muss der Körper auf andere Wege zurückgreifen, um den ATP-Vorrat wieder anzureichern.

Die ergänzende Versorgung mit von außen zugeführtem Creatin erhöht im Muskel den Gehalt beider Creatin-Formen, freies Creatin sowie –monophosphat, wodurch die Kapazität ATP zu generieren entscheidend verbessert wird. Anders ausgedrückt: Creatin vergrößert die Fähigkeit des Muskels, die für ein kurzes, intensives Training benötigte Energie aufrechtzuerhalten/bereitzustellen. Da die Zelle nur begrenzt in der Lage ist, Creatinmonophosphat zu speichern, greift der Körper relativ zügig auf andere Ressourcen zurück, um den ATP-Vorrat aufzufüllen.

Trotz der anerkannten Effektivität von Creatin ist bis jetzt nicht bekannt, wie Creatin am effektivsten aufgenommen werden kann. Um eine optimale Versorgung zu erreichen, müssen mehrere Faktoren beachtet werden. Die Mehrheit der Studien, die sich mit Creatin als Nahrungsergänzungsmittel beschäftigen, verwendet Creatin Monohydrat (Creatin gebunden an ein Wassermolekül). Die Ergebnisse einiger Arbeiten deuten an, dass eine verbesserte Absorption von Creatin durch eine kombinierte Aufnahme mit Kohlenhydraten erreicht werden kann. Da Creatin in flüssiger Form nicht ausreichend stabil ist, wird Flüssigpräparaten den Untersuchungen nach momentan allgemein ein eher gering positiver Effekt zugesprochen.

Creatin wird sehr schnell zu Creatinin abgebaut, welches vom Körper nicht weiter verwendet werden kann. Es gibt sehr wenige Untersuchungen, die die Annahme stützen, dass Creatin in irgendeiner Art und Weise und in welcher Mischform auch immer, auch nicht als schäumende Mixtur, effizienter vom Körper aufgenommen werden kann. Die Firma Albion Laboratories Inc. nimmt für sich in Anspruch, durch das Chelatisieren des Creatins mit Magnesium einen sicheren Mechanismus gefunden zu haben, Creatin dem Körper effektiv zuzuführen. Ein Chelat ist eine organische Verbindung, die typischerweise schneller und besser vom Körper aufgenommen werden kann als einzelne Komponenten.

Was ist die effektivste Creatin Dosis?

Die effektivste Dosis soll später eingehend diskutiert werden. Steht Kreation als Nahrungsergänzung zur Wahl, orientieren sich neuere Studien zur Festlegung der Dosis zumeist an einem allgemeinen Standardprotokoll:

  • 20 g/d über 5 – 7 d als ’Ladephase’
  • 5 g/d für die restliche Zeit des Zyklus als ’Erhaltungsphase’

Ein sehr viel individueller Ansatz ist die Bestimmung der Dosis basierend auf dem Körpergewicht. Die allgemein bekannte Formel dafür lautet:

  • 0,3 g/kg/d für 5 - 7 d
  • 0,03 g/kg/d für die restliche Zeit des Zyklus

Demnach benötigt ein 200 lb wiegender Mann [200 lb * (1 lb/2,2 kg) * 0,3 g = 27 g] am Tag 27 g Creatin innerhalb der Ladephase und 2,7 g pro Tag während der Erhaltungsphase. Das kann nun jeder für sich selbst berechnen.

Es ist bekannt, dass die Nahrungsergänzung mit Creatin zum Auffüllen der intramuskulären Creatin-Speicher führt. Daher erscheint es nicht völlig akkurat, die Creatin-Dosis basierend auf dem Gewicht des Einzelnen zu berechnen. Ein 200 lb schwerer Mann mit 20 % Körperfett hat entsprechend weniger hagere Masse (lean mass) als jemand, der 200 lb wiegt und nur 8 % Körperfett hat. Die oben genannten Gleichungen können demnach exakter, basierend auf der Menge an lean mass, formuliert werden. Dem würde am Beispiel des 200 lb schweren Mannes bei 20 % Körperfett eine lean mass von 160 lb entsprechen [200 lb (Gesamtgewicht) – 200 lb * 0,2 (Gewicht des Fettanteils) = 160 lb (lean mass)].
Verwendet man die oben genannten Formeln, resultiert daraus eine Dosis von 21,8 g/d für die Ladephase und 2,2 g/d für die Erhaltungsphase. Dies sind die im Allgemeinen verwendeten Protokolle. Das momentan am effektivsten bewertete Protokoll ist Gegenstand dieses Artikels und wird im Folgenden näher beleuchtet.

Wie wirkt sich die Einnahme von Creatin als Nahrungsergänzung aus?

Eine übliche Auswirkung der Nahrungsergänzung mit Creatin ist die vermehrte Speicherung von Creatin in den intramuskulären Vorratsspeichern. Es ist bekannt, dass Creatinmonophosphat verwendet wird, um die ATP-Pools aufzufüllen. Die Menge an Creatinmonophosphat, die natürlicherweise vorhanden ist, liegt weit unterhalb der Menge, die der Körper generell speichern kann. Wird Creatin zusätzlich zugeführt, können die Speicher mit einer maximalen Menge an Creatinmonophosphat versorgt werden. Dies wiederum verleiht eine größere Kapazität, verbrauchtes ATP regenerieren zu könne. Ein weiterer interessanter Effekt der Supplementierung mit Creatin scheint außerdem die gesteigerte Fähigkeit des Muskels zu sein, größere Mengen an Glykogen speichern zu können.

Glykogen ist die Form der Kohlenhydrate, die im Muskel gespeichert und verwendet wird, um anaerobe Aktivität anzutreiben. So z. B starke Anstrengungen, bei der das Herz-Lungen-System nicht in der Lage ist, eine ausreichende Menge an Sauerstoff zur Verfügung zu stellen.
Wird Muskelarbeit verrichtet, ist während der ersten Sekunden der ATP-Creatinmonophosphatweg aktiv. Dem schließt sich zunächst die Glykolyse an, die Glykogen benötigt, um Aktivität zu ermöglichen. Nach einigen Sekunden bis wenigen Minuten ist die oxidative Funktion des Herz-Lungen-Systems dominierend – also aerobe Bewegung.

Viele Studien haben gezeigt, dass das Auffrischen der Glykogenspeicher von Vorteil für Regeneration und Hypertrophie (Vergrößerung des Muskulaturquerschnitts) sein kann. Bodybuilder verwenden ein bestimmtes Protokoll, auch bekannt als ’carb-loading’, um die Muskulatur mit Glykogen zu übersättigen. Glykogen benötigt Wasser, um in die Muskelzellen eindringen zu können. Ein höherer Gehalt an Glykogen verspricht demnach einen erhöhten Anteil an fettfreier Masse und größere, vollere Muskeln.

Sollte Creatin wirklich die Menge an gespeichertem Glykogen erhöhen, die der Muskel normalerweise über Superkompensation (’loading’) erreichen kann, könnte man zu dem Schluss kommen, dass die Durchführung eines Creatin-Zyklus in Verbindung mit einer Kohlenhydrate-Ladephase nicht nur zu unglaublicher Muskelfülle führen kann, sondern potentiell auch eine Umgebung schafft, die ein optimales Muskelwachstum fördert. Dabei sollte beachtet werden, dass Superkompensation zu den besten Resultaten führt, wird sie im Anschluss an eine Creatin-Phase durchgeführt, nicht während der initialen Phase der Supplementierung selbst.

Ein interessanter Effekt der Nahrungsergänzung mit Creatin ist eine mögliche Interaktion mit Satellitenzellen (mononukleäre Vorläuferzellen). Es gibt viele verschiedene Fasertypen, um Muskelgewebe zu klassifizieren. Allgemein kann Muskelgewebe in ’Ausdauer-Fasern’ (Typ l oder SO-Fasern), die mehrere Wiederholungen vollziehen können und eher resistent gegenüber Verletzungen sind, und ’Schnellkraft-Fasern’ (Typ lla oder FT-Fasern), unterteilt werden, die für eine kurze Zeit einer sehr großen Belastung standhalten können, dafür aber auch sehr anfällig für Verletzungen sind. Weiterhin gibt es einen speziellen Fasertyp, auch bekannt als ’transitionelle Faser’ (Typ llx).

Diese Art Muskelfaser kann als ’fight or flight’ also Kampf-oder-Flucht-Faser betrachtet werden, die auch in einem Individuum ohne große körperliche Fitness, in einer potenziell gefährlichen Situation, enorme Kraft aktivieren kann. Diese Fasern können sehr leicht zerstört werden. Gleichzeitig konnte aber auch bewiesen werden, dass bei Aufrechterhaltung des Cortisolspiegels in Folge einer Verletzung, diese Fasern mit Satellitenzellen fusionieren können.

Diese Satellitenzellen sind spezielle Strukturen (Vorläuferzellen, annähernd ohne Cytoplasma), die sich erst nach der Fusion mit transitionellen Zellen durch myogene Differenzierung zu echten Muskelzellen entwickeln. Die daraus resultierenden Zellen sind sehr viel größer und stärker. Werden diese transitionellen Fasern angemessen aktiviert und die darauf folgenden Cortisollevel entsprechend organisiert, kann die Supplementierung mit Creatin dazu beitragen, einen signifikanten Hypertrophie-Effekt zu induzieren.

Welches Trainingsprotokoll ist am effektivsten in Kombination mit der Einnahme von Creatin?

Creatin hat eine sehr spezifische Wirkung, wird es mit spezifischen Trainingsprotokollen kombiniert. Die willkürliche Einnahme von Creatin als Nahrungsergänzungsmittel, ohne Berücksichtigung oder Anpassung des Trainings, kann ein sehr großer Fehler sein. Die meisten Studien belegen, dass ein einziger Trainingssatz mit maximalem oder sub-maximalem Kraftaufwand nicht ausreicht, um eine Auswirkung der Supplementierung mit Creatin hervorzurufen/bemerken zu können. Es wurde demonstriert, dass Creatin die Ermüdungserscheinungen der Muskulatur, wie sie nach mehreren Wiederholungssätzen innerhalb einer Trainingseinheit auftreten können, verzögern kann. Durch die ergänzende Einnahme von Creatin kann jedoch die Leistung eines einzelnen Satzes nicht wesentlich verbessert werden.
Dies resultiert wahrscheinlich aus der Rolle, die Creatin in der ATP-Resynthese spielt. Ein einzelner Satz erschöpft die ATP-Speicher der Zelle, und es ist die Regeneration von ATP auf die die Supplementierung mit Creatin einen Einfluss hat. Creatin erhöht zusätzlich die Dauer mit der eine Maximalleistung erbracht werden kann – z.B. kann es die Dauer eines heavy lifts (einer Trainingseinheit mit schweren Gewichten) vergrößern, was bedeutet, dass mit dem gleichen Gewicht mehr Wiederholungen möglich sind. All diese Faktoren scheinen anzudeuten, dass zwei hauptsächliche Anforderungen erfüllt sein müssen, um von der Nahrungsergänzung mit Creatin profitieren zu können:

  • Intensität, mit anderen Worten, maximale oder sub-maximale Leistungsentfaltung
  • Dauer und Wiederholung, mit anderen Worten, multiple Trainingssätze

Diese Faktoren bilden die maßgebliche Grundlage für den Erfolg einer Studie, die belegt, dass erhöhte Leistung und eine Zunahme der lean mass, Resultat von “higher quality training sessions”, also das Ergebnis eines qualitativ hochwertigen Trainings, sind. Dabei schließen diese Trainingssessions moderate bis sehr hohe Gewichte sowie mittlere bis viele Wiederholungen in multiplen Sätzen ein.

Ist die Nahrungsergänzung mit Creatin für jeden geeignet?

Die Einnahme von zusätzlichem Creatin ist nicht bei jedem gleich wirksam. Mögliche Bedenken in Bezug auf die Supplementierung mit Creatin werden hier später angesprochen. Aufgrund der Mechanismen, durch die die Nahrungsergänzung mit Creatin funktioniert, ist es als Supplement für Ausdauerathleten möglicherweise nicht effektiv, Creatin zuzuführen. Weiterhin zeigt ein signifikanter Prozentsatz der allgemeinen Bevölkerung anscheinend keine Reaktion auf Creatin. Dahingegen scheinen Menschen, die sich vegetarisch ernähren, eine größere Reaktion auf Creatin aufzuweisen, theoretisch aufgrund der generell geringen Aufnahme von Creatin über die Nahrung. Davon kann abgeleitet werden, dass Personen, die täglich große Mengen Protein, besonders in Form von rotem Fleisch, konsumieren, eine bedeutend geringere Antwort auf Creatin-Ergänzung zeigen, wird die Menge in Betracht gezogen, die durch die typischen diätetischen Mittel aufgenommen wird.
Es ist interessant, dass das Standardprotokoll von 5 g/d für die ’Maintenance-Phase’ verbreitet in der Creatin-Forschung Anwendung findet. Einzelberichte deuten an, dass eine hohe Erfolgsrate durch die Ergänzung mit Creatin erreicht werden kann. Dieselben Beweise bezeugen, dass die im Alltag verabreichten Dosen oftmals viel höher sind als in den bestehenden Forschungsprotokollen oder auf den Empfehlungen der Etiketten beschrieben.
Daraus können die höhere Erfolgsrate und der anerkannte Effekt im Alltag, im Gegensatz zu den Ergebnissen, die die Literatur liefert, resultieren. Einzelne Beweise sind kein Ersatz für die wissenschaftliche Forschung, sollten aber dennoch in Betracht gezogen werden. Denn was in der ’echten Welt’ geschieht, ist viel wichtiger als das, was in isolierten, wissenschaftlichen Proben abläuft, bei dem Versuch der Realität bei der Anwendung von Creatin gerecht zu werden.
http://www.body-styling-products.de/lexikon/kat/c/creatin.html

Welche Risiken birgt Creatin als Nahrungsergänzungsmittel?

Die Mehrheit der Studien zeigt, dass die Supplementierung mit Creatin in hohen Dosen, über einen längeren Zeitraum ungefährlich ist. Eine Studie beweist, dass eine Einnahme von Creatin über eine Dauer von neun Wochen bis zu fünf Jahren keinen nachteiligen Einfluss auf die Nierenfunktion hat. Eine andere Studie, die sich mit der Schädigung der Muskulatur sowie mit Leber- und Nierenfunktion beschäftigte, konnte ebenfalls keine negativen Effekte der Nahrungsergänzung mit Creatin feststellen.
Trotz allem gibt es potenziellen Grund zur Sorge. Ein Nebenprodukt, das bei der Verwendung von Creatin im Muskel entsteht, ist Creatinin. Creatinin wird normalerweise als für den Körper ungefährlich eingestuft und über die Niere aus dem Körper ausgeschieden. Liegt jedoch eine Funktionsstörung der Niere vor, kann jede Art von Überbeanspruchung zusätzliche Probleme verursachen. I.d.R. wird der Gehalt an Creatinin verwendet, um die Nierenfunktion zu überwachen. Folglich wird die Einnahme von Creatin diesen Wert erhöhen. Eine Studie, die an Tieren mit vorhandenen Nierenproblemen durchgeführt wurde, zeigte, dass die Gabe von Creatin die akute Problematik eindeutig verschlimmerte. Deshalb wird bei Personen, die an einer Nierenkrankheit oder -dysfunktion leiden, von der Supplementierung mit Creatin abgeraten.
Die größte Besorgnis besteht jedoch im Hinblick auf die Qualität des Produktes. Creatin wird aus Sarcosin und Cyanamid hergestellt. Während der Produktion von Creatin entstehen auch Verunreinigungen wie Dicyandiamid, Dihydrotriazin, Creatinin und verschiedene Ionen. Die Einnahme großer Dosen über einen längeren Zeitraum ist daher bedenklich, vor allem bei Produkten, die nicht hinreichend auf mögliche Verunreinigungen untersucht wurden. Es ist demzufolge sehr wichtig, einen seriösen Produzenten zu finden, der ein qualitativ hochwertiges und reines Creatin-Produkt anbietet, will man Creatin als Nahrungsergänzungsmittel in Betracht ziehen.
http://www.seliger-helge.de/pdf/creatin.pdf

Creatin und aerobe Leistungsfähigkeit

Über Creatin wird hauptsächlich bezüglich seiner Wirkung auf die anaerobe Leistungsfähigkeit diskutiert, speziell in Bezug auf ATP-Creatinmonophosphat und den glykolytischen Bereich muskulärer Energetik. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass einige Untersuchungen außerdem einen leistungssteigernden Effekt auf das oxidative (aerobe) System beschreiben. Eine Studie zeigt, dass die Supplementierung mit Creatin die Sauerstoff-Kosten bei sportlicher Aktivität herabsetzt, was bedeutet, dass das kardiovaskuläre System nach Einnahme von Creatin wesentlich weniger durch aerobe Arbeit beansprucht wird. Eine andere Studie, die an Tieren durchgeführt wurde, beweist, dass die Nahrungsergänzung mit Creatin das oxidative Potenzial des Herzmuskels vergrößert. Beide Studien weisen auf eine gesteigerte aerobe Leistungsfähigkeit hin.
Für jemanden, der sich mit Fitness als Sport beschäftigt, ist das eine sehr wichtige Information. Denn wenn Creatin die aerobe Leistungsfähigkeit verbessert, könnte durch die Supplementierung potentiell ein Mehrfaches an Muskelarbeit, welche während einer kardiovaskulären Trainingssession verrichtet wird, geleistet werden. Folglich würde dies zu einem erhöhten Kalorienverbrauch führen. Kombiniert mit Widerstandstraining und angemessener Ernährung wäre das Endergebnis ein Nettoverlust an Körperfett (verbunden mit einer Zunahme an lean mass, wie anhand der anderen Effekte der Supplementierung mit Creatin gezeigt). Das ist eine sehr nützliche Kombination von Effekten!

Wie sieht also der ideale Creatin Zyklus aus?

Basierend auf den hier genannten Informationen, kann man folgenden Zyklus vorschlagen. Generell sollte der ideale Zyklus nicht zu lang sein. Viele Studien weisen darauf hin, dass die stärkste Reaktion auf die Einnahme von Creatin innerhalb der ersten Woche zu verzeichnen ist, wobei bei weiterer Zufuhr über die folgenden Wochen keine bedeutende Zunahme an Leistung oder Masse festgestellt werden konnte.
Bisher werden in der Forschung verlängerte Zyklen mit hoher Dosierung, wenn überhaupt, nur beschränkt untersucht. Das Abklingen des leistungssteigernden Effekts scheint mit dem Ende der Ladephase zu korrelieren. Es wird deshalb darauf hingewiesen, dass eine erweiterte Ladephase den leistungssteigernden Effekt verlängern kann. Es ist ebenso wichtig zwischen den einzelnen Einnahmezyklen, aufgrund der hohen Dosis und der potentiellen Verunreinigungen, eine größere Zeitspanne verstreichen zu lassen.

 
Richtlinien
Ein idealer Zyklus würde folgendermaßen aussehen:

  • Dauer von nur ein paar Wochen
  • eine durchschnittliche Dosis, die eher der Lade- als der Erhaltungsphase entspricht
  • höhere Dosen für Anwender, die einen Mangel an natürlichem, diätetischem Creatin aufweisen
  • kleinere Dosis für Anwender, die bereits bedeutende Mengen an diätetischem Creatin aufnehmen
  • ein Trainingsprotokoll, das alle Phasen der muskulären Energetik einbezieht, um ATP-Creatinmonophosphat, sowie glykolytische und oxidative Effekte der Supplementierung mit Creatin auszunutzen (HIIT ist ideal für kardiovaskuläre Übungen bei Einnahme von Creatin, aufgrund vieler Wiederholungen mit hoher Intensität)
  • ein Trainingsprotokoll, welches auch Negativ-Übungen einschließt, um die Fusion der Satellitenzellen zu stimulieren (Dr. Hatfield: Theory of holistic training)
  • ein Trainingsprotokoll, das betont viele Wiederholungen einbezieht, wie die Ergebnisse der Creatin-Studien zeigen
  • ein Ernährungsplan, darauf zugeschnitten das Cortisol-Level nach dem Training zu reduzieren, was einen Shake und die zusätzliche Zufuhr von Glutamin nach dem Training einschließt
  • ein Ernährungsplan, der die Vorteile der Superkompensation (carb-load) gegen Ende des Zyklus ausnutzt

Von diesen Richtlinien kann der folgende Zyklus extrapoliert werden:

Ergänzungszyklus
Dieser Zyklus ist mit einer Dauer von nur 4 Wochen sehr kurz. Dabei sind eine schnelle Steigerung und das korrespondierende Absenken der einzunehmenden Creatin-Menge einschließlich des zusätzlich zugeführten Glutamins vorgesehen. Die Ernährung in den ersten drei Wochen wird zugunsten der Hypertrophie angepasst, anschließend zum Vorteil der Superkompensation und letztendlich folgt in der letzten Woche eine Entladephase.

  • zunächst muss eine grundlegende Creatin-Dosis festgelegt werden
  • für eine durchschnittliche Person wird dafür folgendes Verhältnis vorgeschlagen: 0,3 g/kg lean mass
  • für Vegetarier gilt wie folgt: 0,4 g/kg lean mass
  • für diejenigen, die bereits vermehrt Protein (35 % der Gesamtkalorien oder mehr) zu sich nehmen und die, die mindestens 1 Portion rotes Fleisch täglich telekonsumieren gilt: 0,2 g/kg lean mass
  • Glutamin soll an dieser Stelle nicht näher erläutert werden. Die empfohlene Dosis beträgt: 0,3 g/kg lean mass

Ein Beispiel:
Eine Person wiegt 180 lb bei 12 % Körperfett. Die Menge an lean mass beträgt demnach 158 lb oder 72 kg. Diese Person ernährt sich in der Diät vorwiegend von Protein und verzehrt oft rotes Fleisch. Demzufolge wird die grundlegende Creatin-Dosis wie folgt berechnet: 72 kg * 0,2 g/kg = 14 g. Außerdem wird die Dosis an Glutamin auf 72 kg * 0,3 g/kg = 22 g bestimmt.
    Glutamin wird verteilt auf 3 Dosen eingenommen: 7 g vor dem Training, 7 g nach dem Training und 8 g vor dem zu Bett gehen. Die Creatin-Dosis wird allmählich gesteigert. Dabei entspricht die Menge in der ersten Woche 50 % der Basismenge. In der zweiten Woche werden 100 % der Basismenge und in der dritten Woche 150 % der grundlegenden Dosis zugeführt. Die Entladephase erfolgt mit 50 % der Grunddosis. Die Einnahme erfolgt zu 75 % nach dem Training und zu 25 % vor dem zu Bett gehen. Zusammengefasst ergibt sich:

Woche 1:
Creatin: 5 g nach dem Training, 2 g vor dem zu Bett gehen
Glutamin: 7 g vor dem Training, 7 g nach dem Training, 8 g vor dem zu Bett
gehen

Woche 2:
Creatin: 11 g nach dem Training, 3 g vor dem zu Bett gehen
Glutamin: 7 g vor dem Training, 7 g nach dem Training, 8 g vor dem zu Bett
gehen

Woche 3:
Creatin: 16 g nach dem Training, 5 g vor dem zu Bett gehen
Glutamin: 7 g vor dem Training, 7 g nach dem Training, 8 g vor dem zu Bett
gehen

Woche 4:
Creatin: 5 g nach dem Training, 2 g vor dem zu Bett gehen
Glutamin: 7 g vor dem Training, 7 g nach dem Training, 8 g vor dem zu Bett
gehen

Woche 5:
Die Supplementierung ist beendet, der Zyklus ist abgeschlossen.
 
Ernährungszyklus
Wie bereits erwähnt, ist der Shake nach dem Training sehr wichtig, um intramuskuläres Glykogen wieder aufzufüllen und um die Regeneration zu unterstützen. Mehrere Studien weisen darauf hin, dass durch den Verzehr eines Shakes nach dem Training das Cortisol-Niveau entscheidend gesenkt werden kann.
Während in Bezug auf Wachstumshormone festgestellt wurde, dass die Nahrungsaufnahme zum Absenken des Hormon-Levels führen kann, ist diese Wirkung im Vergleich zu den potenziellen Vorteilen des Shakes gering. Daher wird die folgende Zusammensetzung für einen Shake nach dem Training empfohlen: 50 % der lean mass (in lb) als g Kohlenhydrat, 1/3 der Kohlenhydrate in g Protein und ½ Protein in g Fett. Für den Testfall würde sich der Shake sich wie folgt zusammensetzen:

  • Kohlenhydrate: 80 g
  • Protein: 27 g
  • Fett: 14 g

Das entspricht 544 kcal. Generell sollte der Shake sofort im Anschluss an das Widerstandstraining konsumiert werden.
Innerhalb des Zyklus sollte ein ‘hypo caloric’ Status etabliert werden, was durch eine vermehrte Aufnahme an Kalorien bewirkt wird, die gleichzeitig nicht völlig für das Muskelwachstum verbraucht werden. Das ergibt vorzugsweise ein Art Zickzack des Kaloriengehalts, mit Tagen an denen größere Mengen an Kalorien verzehrt werden, die wiederum mit Tagen des Widerstandstrainings zusammenfallen. Es sollten beträchtliche Mengen an Protein aufgenommen werden, um eine Zunahme der Muskelmasse zu ermöglichen. Der Bedarf an Nährstoffen variiert von Person zu Person, daher wird an dieser Stelle kein Beispiel dafür dargestellt.
Ein weiterer wichtiger Faktor, der zu berücksichtigen ist, ist die Superkompensationsphase. Nach der dritten Woche des Zyklus mit der höchsten Creatin-Konzentration, sollte eine Periode der niedrigen Kohlenhydrat-Aufnahme folgen. Diese Periode sollte in etwa drei Tage andauern. Der Sinn dieser Maßnahme ist die Erschöpfung/Entleerung der Glykogenspeicher des Muskels. Der dritte Tag sollte demzufolge ein ‘Entladetraining’ beinhalten; in diesem Sinne eine Ganzkörper-Kur, die zusätzlich dazu beitragen soll, intramuskuläres Glykogen vollständig zu verbrauchen. Die Menge an Protein sollte zu diesem Zeitpunkt vergrößert werden, während die Aufnahme von Kohlenhydraten reduziert wird, um eine gleich bleibende Gesamtkalorienzahl zu gewährleisten. Nach dem Entladetraining wird der Kohlenhydratanteil wieder auf 150 % des ursprünglichen Niveaus angehoben und die Proteinmenge etwas verringert, um schließlich die Superkompensation einzuleiten. Diese Periode dauert 2 Tage. Danach  kehrt die Diät zur Normalität zurück.
Wenn im Normallfall 200 g Protein und 200 g Kohlenhydrate aufgenommen werden, würde sich eine Verschiebung zu 325 g Protein und 75 g Kohlenhydraten während der Kohlenhydrat-Erschöpfungsphase (Beispiel) ergeben. Innerhalb der Superkompensationsphase werden 100 g Protein und 300 g Kohlenhydrate verbraucht.

Trainingszyklus
Um die verschiedenen Systeme muskulärer Energetik zum Vorteil auszunutzen, wird eine ganzheitliche Annäherung empfohlen. Dieser Ansatz beinhaltet eine Reihe von Megasätzen (die ‘Holistic Sets’ von Dr. Hatfield oder das ‘ABC Training’) die entworfen wurden, um das breite Spektrum an Muskelfaser-Typen jeder Muskelgruppe zu rekrutieren. Ein Beispiel für einen Megasatz des Brusttrainings könnte folgendermaßen aussehen:

  • 6 Wiederholungen mit 90 % Intensität – explosiv
  • 10 Wiederholungen mit 70 % Intensität - gemäßigt
  • 40 Wiederholungen mit 55 % Intensität - langsam

In diesem Fall wird die Intensität als Prozentsatz einer Wiederholung mit Maximalkraft ausgedrückt. Werden in der Bank 200 lb mit einer einzigen Wiederholung gedrückt, ergibt sich daraus ein Megasatz mit:

  • 6 Wiederholungen mit 180 lb – explosives Tempo (maximale Beschleunigung)
  • 10 Wiederholungen mit 140 lb – gleichmäßiges Tempo (1 s nach unten, 1 s nach oben)
  • 40 Wiederholungen mit 110 lb – langsames Tempo (3 s nach unten, 2 s nach oben)

Der Megasatz wird nur mit minimaler Erholungszeit durchgeführt – also gerade ausreichend Zeit, um das Gewicht zwischen den Minisätzen abzuziehen. Nach einem Megasatz, sollte nie mehr als 1 Minute ausgeruht werden und im Anschluss der Megasatz insgesamt drei Mal wiederholt werden. Dies sind generelle Richtlinien. Eine Person mit vorwiegend langsamen, ausdauernden Brustmuskelfasern kann möglicherweise mehr Wiederholungen, dafür aber nur 2 Sätze im Vergleich zu einer Person mit explosiven Fasern durchführen.
Ganzheitliche Ansätze können sehr ermüdend für das Zentralnervensystem sein. Deshalb sollte ein gemäßigtes Training Anwendung finden, um die Regeneration auszubauen und Atrophie zu verhindern.
 
Ein Beispiel:

Woche 1:
Montag - Brust/Rücken (Rudern), ganzheitlich
Dienstag - HIIT Übung
Mittwoch - Beine, gemäßigt
Donnerstag - HIIT Übung
Freitag - Schulter/Rücken (pull-down), ganzheitlich
Samstag - gemäßigtes Kardiotraining
Sonntag - Ruhe

Woche 2
Montag - Brust/Rücken, moderat, Trizeps
Dienstag - HIIT Übung
Mittwoch - Beine, ganzheitlich
Donnerstag - HIIT Übung
Freitag - Schulter/Rücken, gemäßigt, Bizeps, traps
Samstag - gemäßigtes Kardiotraining
Sonntag - Ruhe

Woche 3
Montag - Brust/Rücken (Rudern), ganzheitlich
Dienstag - HIIT Übung
Mittwoch - Beine, gemäßigt
Donnerstag - HIIT Übung
Freitag - Schulter/Rücken (pull-down), ganzheitlich
Samstag - gemäßigtes Kardiotraining
Sonntag - Ruhe(Start niedrige Kohlenhydrat-Phase)

Woche 4
Montag - HIIT Übung
Dienstag - Entladung (Ganzkörpertraining)
Mittwoch - gemäßigtes Kardiotraining (Start gesteigerte Kohlenhydrat-Phase)
Donnerstag - gemäßigtes Kardiotraining
Freitag - Ruhe (Rückkehr zur normalen Diät)
Samstag - Ruhe
Sonntag - Ruhe- Ende des Zyklus

Die Übungen der Entladephase sollten größtenteils zusammengesetzte Bewegungen wie Kniebeugen, Kreuzheben, Bankdrücken, clean and press, Klimmzüge (weiter Griff) und bent-over rows enthalten. Multiple Sätze mit mehreren Wiederholungen (15 - 20) sollten als Superset mit minimaler Erholungsphase durchgeführt werden.
Die letzte Erholungsphase vor dem Ende des Zyklus trägt zur Regeneration bei, während man sich im Zustand der Superkompensation befindet. Dies könnte zu signifikanter Hypertrophie führen.

Creatin als Nahrungsergänzungsmittel - Ist das für mich geeignet?

Die Supplementierung mit Creatin kann ihnen die Ergebnisse liefern, die sie erwarten. Aber kein Nahrungsergänzungsmittel wird in der Lage sein, die grundsätzlichen Elemente eines fitten und gesunden Lebensstils zu ersetzen. Das beinhaltet ausreichende Pausen und Regeneration, die richtige Ernährung und ein angemessener Trainingsanreiz. Nur wenn diese Anforderungen erfüllt sind und spezifisch für ihren Körper angepasst werden, können sie schon bald Ergebnisse, wie die Verminderung von Körperfett und die Zunahme von Muskelmasse bemerken. Ist das der Fall, dann ist der Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln ein möglicher, nächster Schritt, um ihre Gesamtergebnisse zu verbessern.

Eine breite Auswahl an Creatin-Produkten findest Du hier bei uns im Shop.

Posted in Creatin Nutrition / Supplements By Admin Admin

Spezielle Protein Produkte

Dienstag, 24. April 2018 10:41:43 Europe/Berlin

Weight Gainer

Wenn sie zu den Menschen gehören, die Schwierigkeiten haben an Gewicht zuzulegen, sollten sie Weight Gainer unbedingt einmal ausprobieren, um ihrer täglichen Diät eine extra Portion Kalorien hinzuzufügen.
Personen, die von eben solchen Problemen berichteten, waren sehr überrascht, als sie durch die Einnahme von Weight Gainern anfingen doch sehr schnell Muskelmasse aufzubauen. Daher sollen an dieser Stelle zunächst auf einige der Qualitäten, die ein Weight Gainer haben sollte, eingegangen werden. Überdies sollen auch bekannte Arten von Weight Gainern näher erläutert werden, damit sie eine fundierte Entscheidung treffen können, bevor sie sich entschließen ihr Geld dafür auszugeben.

In der Vergangenheit konnten Weight Gainer als ziemlich preiswerte Protein-Pulver erworben werden, die durch ihren Gehalt an Zucker und Fett zum Kalorienhaushalt beisteuerten. Dabei betrug die angegebene Portion ca. 128 oz. bei einem Gehalt von etwa 3000 Kalorien. Das ist nicht gerade eine sehr praktische Portionsgröße und der Zucker, der in einer Portion enthalten ist, entspricht nicht ganz der Idee ’sauber’ zu essen. Außerdem war die Qualität des Proteins in den angebotenen Weight Gainern für gewöhnlich eher gering. Obwohl viele dieser Weight Gainer auch heute noch auf dem Markt vertreten sind, hat sich die Nahrungsergänzungsmittel-Industrie in den letzten Jahren glücklicherweise beachtlich weiter entwickelt.
Die Qualität eines Proteins wird dadurch bestimmt, wie gut es vom Körper verwendet werden kann, ein Faktor der auch ‚biologischer Wert‘ (BW) genannt wird. Grundsätzlich bezieht es sich darauf, wie gut und wie schnell ihr Körper das Protein wirklich aufnehmen und verwerten kann. So wird Molke-Protein, wie isolierte Molke (BW 159), zumeist sofort absorbiert, während ein Milchprotein, wie Kasein (BW 77), weniger leicht absorbiert wird und sich daher auch durch eine geringere Qualität auszeichnet. Manchmal kann es aber auch von Vorteil sein ein Protein mit geringerem BW zu sich zu nehmen, weil sie sich aufgrund der langsameren Absorption dazu eigenen z.B. vor dem zu Bett gehen verzehrt zu werden. Aber allgemein sollten sie ein Protein mit einer hohen BW-Bewertung vorziehen.
Zusätzlich sollte in Betracht gezogen werden, wie viel Zucker im Weight Gainer enthalten ist. Wie man gezeigt hat, verursachen übermäßige Mengen an Zucker einen Anstieg des Insulinspiegels sowie erhöhte Serotoninlevel. Zumeist bewirkt dies ein Gefühl von Schläfrigkeit, Gereiztheit und möglicherweise Kopfschmerzen. Es ist aber nicht jeder betroffen und einige Menschen reagieren empfindlicher als andere. Außerdem schafft der erhöhte Insulinspiegel gute Voraussetzungen für den Körper Fett zu speichern. Sie sollten sich daher auf jeden Fall die Nährwerttabelle auf dem Etikett des Weight Gainers anschauen, um zu ermitteln, wie viel Zucker, verzeichnet unter Kohlenhydrate, enthalten ist. Dabei ist ein Wert zwischen 30 g und 60 g fast optimal.
Nun stellt sich die Frage, wie das Kohlenhydrat:Protein:Fett Verhältnis bestmöglich gestaltet werden sollte. Kohlenhydrate werden benötigt, um die Protein-Absorption zu unterstützen. Im Fall der Weight Gainer sind die Fette ihre persönlichen ‚Freunde‘ (nicht die gesättigten Fette), weil sie wesentlich zum Kaloriengehalt beitragen. Eine allgemeine Faustregel lautet: Doppelt so viel Protein wie Fett und doppelt so viele Kohlenhydrate wie Protein.

 

Protein mit geringem Kohlenhydratgehalt (low carb protein)

Diäten mit einer verringerten Einnahme an Kohlenhydraten (low carb diet) sind ein großartiger Weg schnell in Form zu kommen und Fett zu verbrennen. Das Problem besteht darin, dass sich die Ernährung mit einem geringen Gehalt an Kohlenhydraten schwierig gestalten kann. Der beste Weg, schnelle und gute Resultate zu erreichen, führt über low carb Proteinshakes.
Typischerweise geht bei low carb Diäten für gewöhnlich mehr Muskel verloren als Fett. Das kann zur Verlangsamung des Metabolismus führen und dazu, dass ihr Körper anscheinend schlechter aussieht als zuvor. Um dem vorzubeugen und gleichzeitig den Abbau unerwünschter Körperfettdepots zu erreichen, verwenden Profis Proteinshakes. Auf diese Weise bleibt die Aufnahme von Protein unvermindert hoch und der Anteil an Kohlenhydraten wird minimiert.
Wie können sie also das richtige low carb Protein für sich auswählen? Dafür gibt es keine richtige Antwort und es hängt auch sehr von ihren persönlichen Vorlieben ab.
Die meisten Menschen bevorzugen ein Protein-Pulver, das so viel Protein wie möglich und so wenig Kohlenhydrate wie nötig enthält. Die Grundidee ist dabei einen Shake zu finden, der min. 20 g Protein pro Portion und weniger als 10 g Kohlenhydrate enthält. Die folgende Auflistung zeigt alle Proteine von Qualitätsherstellern.
Ferner werden sie einen Shake wollen, der gut schmeckt und sich gut vermischen lässt. Daher sollte man ein populäres Produkt kaufen, weil aller Wahrscheinlichkeit nach dieses Produkt gut ist. Denn ein Produkt, das schrecklich schmeckt (davon gibt es nicht mehr viele) wird sich nie gut verkaufen. Testen sie ruhig verschiedene Proteine, um herauszufinden welches das Beste für sie ist!
Ansonsten ist noch die Herkunft des Proteins relevant. Fast jeder wird zustimmen, dass Molke-Protein am besten geeignet ist, um Muskulatur und Kraft aufzubauen. Andere Menschen bevorzugen Sojabohnen- oder Ei-Protein aus den verschiedensten Gründen. Molke ist zwar teurer, aber seinen Preis auf jeden Fall wert. Isoliertes Molke-Protein ist noch hochwertiger.

 

Mahlzeiten-Ersatz (meal replacement, MRPs)

Einer der Schlüssel zum dauerhaften und wirksamen Abbau von Fett ist die Beschleunigung des Metabolismus. Dabei wird Metabolismus in diesem Fall als die Geschwindigkeit, in der der Körper die Nahrung verwertet, betrachtet. Über einen schnellen Metabolismus zu verfügen bedeutet also, dass ihr Körper die ihm zur Verfügung stehenden, notwendigen Nährstoffe verwertet und im Anschluss daran diejenigen eliminiert, die nicht gebraucht werden.

Zur Beschleunigung des Metabolismus:
Es gibt zwei Wege, den Metabolismus auf natürliche Weise zu beschleunigen:

  •  Erstens durch Widerstandstraining und Gewichtheben. Da fettfreie Masse metabolisch sehr aktiv ist, wird sehr viel Energie für Maintenance verbraucht. Der Körper bekommt diese Energie aus der Verbrennung von Kalorien. D.h. je magererer ihre Muskeln sind, desto schneller wird ihr Metabolismus sein und umso mehr Kalorien werden sie in Ruhephasen verbrennen.
  • Zweitens durch den Verzehr kleiner, ausgeglichener und nahrhafter Mahlzeiten alle 3 bis 4 Stunden. Schon das allein kann die Leistungsfähigkeit ihres Metabolismus drastisch verbessern.


Für diejenigen, die ein sehr geschäftiges, oftmals hektisches Leben haben, gestaltet sich die Nahrungsaufnahme aller 3 bis 4 Stunden schwierig, wenn nicht unmöglich. Wie gut stehen die Chancen, alle 2 bis 3 Stunden etwas Gesundes und Nahrhaftes zu sich zu nehmen? Es sei denn, man hat die Zeit, Mahlzeiten vorzubereiten und zu verpacken oder einen eigenen Koch, der für am Herd steht. Daher wirkt diese Variante der Ernährung i.d.R. eher abschreckend und stellt eine große Herausforderung dar. Doch dafür gibt es jetzt eine Lösung.

Mahlzeiten-Ersatz:
Sehr wahrscheinlich sind die MRPs die wertvollsten und am meisten unterschätzten Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt. Tatsächlich kann man sie, näher betrachtet, nicht wirklich als Ergänzungen einstufen. Es sind eher ganzheitliche Mahlzeiten.
Die Menschen sind heutzutage stets auf der Suche nach der magischen Lösung für die Probleme: Fettab- oder Muskelaufbau, sei es durch den Kauf eines Getränks oder einer Pille, die wunderbare Ergebnisse versprechen. Dabei resultiert die Zunahme an Körperfett hauptsächlich aus schlechten Essgewohnheiten. Der einzige Ausweg aus diesem Schlamassel führt daher über die Umkehr des Zyklus, mit dem Ziel gute Essgewohnheiten zu entwickeln. Der Mahlzeiten-Ersatz macht das möglich.
Für gewöhnlich besteht der Mahlzeiten-Ersatz aus einer vorverpackten Getränkemischung in Puderform, die mit Wasser, Milch oder Saft gemischt werden kann und dann den Platz einer Mahlzeit einnimmt. MRPs sind bequem, günstig und haben größtenteils einen guten Geschmack. Für optimale Ergebnisse bei Fettverbrennung und Muskelaufbau sollten alle 3 bis 4 Stunden eiweißreiche, gemäßigt Kohlenhydrat-haltige und fettarme Mahlzeiten konsumiert werden. Das kommt etwa 5 bis 6 Mahlzeiten pro Tag gleich. Ersetzt man 2 oder 3 der vollwertigen Mahlzeiten mit dem Mahlzeiten-Ersatz, werden drastisch weniger Kalorien aufgenommen, die sonst, werden sie nicht benötigt und verbrannt, in Körperfett umgewandelt werden können.
Der Mahlzeiten-Ersatz stellt eine perfekte, kompakte Mahlzeit mit einen hohen Proteinanteil und wenig Fett (einige haben gar kein Fett) sowie wenig Kohlenhydraten in einem Paket zur Verfügung. Weiterhin sind viele Vitamine und Mineralien, aber nur wenig Zucker und Cholesterin enthalten. Sie sind sehr nährstoffreich und können leicht und bequem gemischt werden.
Um dieselben Vorteile des Mahlzeiten-Ersatzes in Form einer vollwertigen Mahlzeit zu erreichen, wären 6 große Mahlzeiten, z. B. mit Hühnerbrust (Protein), Kartoffeln für die Kohlenhydrate und Salat für die Vitamine von Nöten. Aber warum sollte man sich das Leben schwer machen, wenn man einfach nur eine Packung aufreißen und den Mahlzeiten-Ersatz in eine Tasse mit etwas Wasser oder entrahmter Milch schütten kann. Fertig!

Instant Nutrition:
Auch diese Art der MRPs ist wirklich preiswert, zieht man in Betracht, dass man eine komplette Mahlzeit für weniger als € 3 bekommt. Einige kosten auch nur etwa € 2 pro Shake. Es könnte schwer werden etwas ähnlich Nahrhaftes mit ebenso wenig Kalorien für unter € 2 zu finden.
Aber bitte vergessen sie dabei nicht, auch die Zutaten zu überprüfen und verwenden sie Produkte, die eine Kombination von Molke, Milch und Ei-Protein (aufgeführt als die ersten Zutaten) verwenden. Die meisten MRPs bieten, werden sie mit Wasser eingenommen, min. 40 g Protein bei minimalem Fettgehalt an. Erfahrungsgemäß enthalten sie i.d.R. weniger als 300 Kalorien, viele Vitamine und Mineralen und haben zusätzlich einen angenehmen Geschmack.
Manche schreiben eben diesen MRPs zu, einer der hauptsächlichen Gründe dafür zu sein, warum sie in der Lage sind abzunehmen. Auf diesem Weg erhält man eine sehr vitamin- und eiweißreiche, gemäßigt Kohlenhydrat-haltige Mahlzeit mit weniger als 300 Kalorien. Und all das für nur ungefähr € 2. Für diesen Preis können sie nicht einmal ein Happy Meal kaufen, das nebenbei Unmengen an Fett enthält.

 

Protein mit niedrigem Milchzuckeranteil

Milchzucker-Intoleranz ist der gebräuchliche Begriff für Personen, die nicht in der Lage sind Milchprodukte zu verdauen. Entweder wird man ohne die entsprechenden Enzyme geboren oder man hat über die Zeit die Verdauungsenzyme verloren, die es uns ermöglichen, den größten Teil der Milch und Milchprodukte zu verdauen, die Milchzucker enthalten.
Der Menge an Laktase (Enzym), die im Verdauungssystem vorhanden ist, sinkt mit zunehmendem Alter. Vielleicht hatten sie als Kind keine Problem Milchprodukte zu verdauen, aber jetzt löst der Konsum von Milch Bauchkrämpfe, Aufgeblähtheit, Lippenbläschen, Hefe-Infektionen, Durchfall und Blähungen aus.
Was ist also Milchzucker oder Laktose? Laktose ist eine Zutat in Nahrungsmitteln, die sich negativ auf Laktoseintolerante auswirkt. Milchzucker ist in Milch- und Milchprodukten wie Käse und Joghurt zu finden. Laktose-intolerante Menschen können daher vermehrt Schwierigkeiten haben, jeden Tag ausreichende Mengen an qualitativ hochwertigen Kalorien und Proteinen zu sich zu nehmen, weil sie Milch meiden, die dem Körper eigentlich gut tut!
Die unten aufgeführten Protein-Pulver enthalten entweder keinen oder nur sehr geringe Mengen an Milchzucker. Viele Menschen, die Laktose-intolerant sind, können trotz allem jeden Tag ein kleines bisschen Milchzucker konsumieren ohne große Nebenwirkungen zu verspüren. Versuchen sie eines der genannten Produkte und testen sie, ob es für sie funktioniert! Dabei sollten sie mit kleinen Portionen beginnen und langsam auf größere Portionen hinarbeiten, wenn sie Magenschmerzen vermeiden möchten.

Protein und Kreatin
Sie sind sich bereits sicher, dass sie Kreatin zuführen wollen und auch, dass sie nicht auf Protein verzichten möchten? Warum sollten sie also nicht alles in einem Produkt bekommen können? Diese Produkte enthalten eine Mischung aus Kreatin und Protein mit zusätzlichen Zutaten.

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